Trauer um Erika-Irene Daes

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Wie Elsa Stamatompoulou, die frühere Sekretärin des Ständigen UN-Forums für indigene Angelegenheiten auf Facebook berichtet ist die langjährige Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe für indigene Bevölkerungen diese Woche in Athen verstorben. Die gebürtige Griechin und erfahrene Diplomatin war eine der führenden Figuren im Kampf für die Anerkennung und Beteiligung indigener Völker in der UNO. Ihr Beitrag und ihr Andenken werden nicht vergessen werden.

Vertreter indigener Völker warnen in Europa vor Auswirkungen von Palmölgewinnung

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Vom 27. April bis zum 4. Mai 2016 werden indigene Vertreter aus den Tropenwaldländern in Asiens, Afrikas und Südamerikas Brüssel, die Niederlande, Deutschland und Großbritannien bereisen, um bei hochrangigen Politikern und Entscheidungsträgern Bewusstsein für die Folgen zu wecken, die Palmölanbau für die indigenen Völker ihrer Länder hat.

Wer: Franky Samperante und Agus Sutomo aus Indonesien; Ali Kaba aus Liberia; Robert Guimaraes Vasquez und Sedequías Ancon Chávez aus Peru; und Willian Aljure aus Kolumbien
Wann: Mittwoch, 27. April bis Mittwoch 4. Mai 2016
Wo: Mehrere Veranstaltungsorte in Brüssel, Den Haag, Rotterdam Hafen, Bonn, Köln und London

Europas steigende Nachfrage nach Palmöl bedroht die Lebensgrundlagen und das Dasein vieler indigener und Wald vom abhängiger Gemeinschaften in der ganzen Welt. Die schnelle und aggressive Expansion industrieller Ölpalmenplantagen und der damit verbundenen Verarbeitungsfabriken zur Befriedigung der Nachfrage  globaler Märkten nach Speiseölen und Biokraftstoffen erzeugt mehrere Landkonflikte, Vertreibungen, Menschenrechtsverletzungen, Klimaschäden, Waldverlust und Umweltschäden in Südostasien, Lateinamerika und Afrika.

Europa ist ein wichtiger Importeur von Palmöl und damit ein Verursacher der damit verbundenen Abholzung. Palmöl ist in jedem zweiten Produkt in unseren Supermärkten enthalten. Aus Palmöl werden wichtigste Zutaten für Hunderte von verarbeiteten Lebensmitteln, einschließlich Margarine, Schokolade und Eis erzeugt. Palmöl istauch weit verbreitet in industriellen Schmierstoffen, Kosmetika, Shampoos und Waschmitteln sowie in Biokraftstoffen. Betroffene Gemeinschaften und die Zivilgesellschaft in den Erzeugerländern beklagen, dass die derzeitigen freiwilligen Initiativen der Industrie, wie der Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO) und umstrittene Klimastandards wie die International Sustainability & Carbon-Certication (ISCC) nicht ausreichen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Sie und die mit ihnen verbündeten europäischen Nichtregierungsorganisationen erklären, dass eine robustere Regulierung der Palmölprodukte , die in die Europäische Union kommen benötigt wird, um die Rechte indigener Völker und die Wälder von denen weltweit 1,5 Milliarden Menschen als Quelle von Nahrung, Wasser, Sicherheit, Niederschlägen und sauberer Luft abhängen, effektiv zu schützen.

Weitere Details und Kontaktinformation finden Sie in englischer Sprache auf der Website des Forest Peoples Programme

Kongress der COICA in Pucallpa - Auf dem Weg zur Maloka in Bonn

Wir gratulieren der COICA zu dem gelungenen Kongress, der diese Woche in Pucallpa, Ucayali, Peru, stattgefunden hat! Zu den Berichten über die Ergebnisse hier Reflektionen über die Zusammenhänge in der einen Welt: 1. Wie wäre es, wenn den Naturschützern hier in Deutschland, die etwas einzigartiges erhalten wollen, unsere staatlichen Einsatzkräfte zur Hilfe eilen? 2. Wie wäre es, wenn stattdessen den großen Anteilen der Bevölkerung, die ihren Arbeitsplatz in dem großen Unternehmen nicht verlieren wollen und deshalb so wütend sind auf die Naturschützer (die vielleicht nicht alle aus der Gegend stammen) Programme angeboten würden, damit sie einen würdigen Lebensunterhalt UND den Wald UND ihre Dörfer behalten können? Am besten bezahlt von denen, deren Kraftwerke hochgiftiges Quecksilber, Arsen und gut messbares CO2 freisetzen? 3. Wie wäre es, wenn wir verstünden, dass das eine nicht von dem anderen zu trennen ist? La vida es sueño. Nuestros saludos solidarios.

Projekt Intro

♦ Projekt Indigene Völker, nachhaltige Entwicklung und SDGs

Im März 2016 hat INFOE mit einem neuen Projekt begonnen, mit dem wir einen Beitrag leisten möchten zu konkreten Schritten einer wirksamen, nachhaltigen und menschenrechtsbasierten Umsetzung der im letzten Jahr verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele mit besonderem Schwerpunkt auf Wald-, Land- und Klimaschutz und dem Beitrag indigener Völker. Wir möchten das Verständnis für die Bedeutung und Vorteile eines menschenrechtsbasierten Engagements für nachhaltige Entwicklung, Wald- und Klimaschutz unter Akteuren in Deutschland fördern und in diesem Sinne auf das Handeln deutscher NROs, die Strategien und Programme der deutschen Entwicklungs-, Klima- und Menschenrechtspolitik einwirken. Weiterlesen...

 

♦ Projekt Indigene Völker und Wald (2012-2015)

Das Projekt zur Förderung der Beteiligung und der Rechte indigener Völker in Waldklimaschutzvorhaben ging im Oktober 2015 zu Ende. Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit dieses Projekts, mit der im März 2012 begonnen wurde, umfasste zwei Phasen, in denen Studien und andere Materialien (siehe unten) erarbeitet und insgesamt 15 Veranstaltungen - von Arbeitstreffen, über Workshops und Fachgespräche bis hin zu zwei-tägigen Fachtagungen - durchgeführt wurden. Weiterlesen...