Schon 2005 hatte infoe im Rahmen des infoe-filmfestivals mit Patricia und Eriberto Gualinga Gäste aus Sarayaku, Ecuador, zu Besuch, die über die dortige Situation berichteten.
infoe lädt nun ein zu einem Gesprächs-, Film- und Informationsabend mit José Dionicio Machoa, der in Zusammenarbeit mit der Tropenwaldstiftung Oro Verde und der GfbV organisiert wurde.
Seit Jahren ist die etwa 1.000 Kichwa zählende Gemeinschaft weltweit bekannt für ihren erfolgreichen Widerstand gegen das Eindringen von Ölkonzernen in ihr Gebiet. Sie sind sich der oftmals negativen Auswirkungen der Erdölförderung bewusst und haben sich organisiert, um selbstbestimmt zu leben und den Regenwald, ihren Lebensraum und ihre Lebensgrundlage, sowie ihre Gemeinschaft vor fremden Bedrohungen und den Machenschaften der Ölkonzerne zu schützen.
Als symbolisches Zeichen des Lebens, das Aufmerksamkeit und Bewusstsein schaffen soll, sowie als reale Markierung ihres Territoriums, haben die Kichwa nun vor einiger Zeit begonnen, eine Grenze aus blühenden Bäumen um Sarayaku anzupflanzen.
Mit der Schaffung verschiedener Informationsmedien versuchen die Kichwa Sarayakus zudem, sich in ihrer kulturellen Eigenständigkeit zu behaupten.
Wir freuen uns über die Gelegenheit, aktuelle Informationen von José Dionicio Machoa zu erhalten.
Termin / Veranstaltung: Mi. 17.09.2008 um 19.30 Uhr
Ort: Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Kinoraum
