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Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie

 
Wanderung durch das Naturschutzgebiet Wahner Heide in Begleitung eines Mapuche Vertreters

Quer durch Heide, Mythen und Traditionen

Ohne indigene Völker und biologische Vielfalt kein Klimaschutz!

Dem Iroquois National Team wird die Teilnahme an der Lacrosse WM 2010 in GB verweigert

Uranabbau auf indigenem Land: Betroffene aus Afrika berichten
Veranstaltung im Allerweltshaus am 15.05.2009
Minenkonzerne stürzen sich förmlich auf den afrikanischen Kontinent, wo nach ihren eigenen Angaben die Regelungsdichte gering ist und sie kaum Auflagen fürchten müssen. Die einheimischen Völker werden von der Entwicklung oft völlig überrascht und suchen nun nach Wegen sich zu wehren. Nomaden- und Wildbeuter-Ethnien sind dabei die verletzlichsten Gruppen.

Auf diesem Hintergrund hat sich zu Beginn des Jahres unter Beteiligung von infoe ein Netzwerk von einschlägigen Organisationen gebildet, das dieses Problem aufgreift und politische, fachliche und materielle Unterstützung für die Betroffenen mobilisiert.

Das Uranium Network hat - in Zusammenarbeit mit infoe und dem Projekt Indigenous Future (PIF) - Delegierte aus Namibia, Tansania, Niger und Malawi eingeladen. Sie werden im Rahmen einer Informationsreise durch Deutschland über den Uranabbau in ihren Ländern berichten, Gespräche mit Politikern sowie Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen führen und Unterstützung für ihre Anliegen organisieren.

Im Anschluss an einen Empfang im Kölner Rathaus sind am Freitag, dem 15. Mai, Hilma Shinondola-Mote (Namibia), Bertchen Kohrs (Namibia), Reinford Mwangonde (Malawi), Antony Lyamunda (Tansania) und Almoustapha Alhacen (Niger) zu einer Informationsveranstaltung in Köln, zu der wir herzlich einladen.

Nach ihren Berichten wird es Gelegenheit zu Diskussion und Meinungsaustausch geben. Musikalisch wird die Veranstaltung eingeleitet von dem kulturzusammenführenden deutsch-afrikanischen Gospelchor Kinduku (www.kinduku.de). Kinduku und seine Perkussionisten wird zusätzlich von dem Klangkünstler Hannes Hölzl (www.earweego.net) unterstützt. Hölzl wird versuchen, mit elektronischen Klangerzeugern die klangliche Dimension eines Uran-Bergwerks nachzuvollziehen und so durch Kontrast zu den afrikanischen Klängen eine Atmosphäre von Spannung und Widerspruch zu schaffen, die das Problem Uran in Afrika künstlerisch reflektiert. Ein Kostenbeitrag von 2 Euro wird erbeten; Getränke und Speisen sind erhältlich.

Wann? Wo?
Freitag, 15. Mai, 18:30 Uhr
Allerweltshaus, Körnerstraße 77, 50823 Köln (Ehrenfeld)