infoeStudien

InfoeStudien - Reihe

InfoeStudie 1

Action Anthropology und Ethno-Ökologie

Vom 4. - 5. März 1988 fand in Mönchengladbach erstmalig eine INFOE-Tagung statt, zu der das Institut WissenschaftlerInnen der Fachbereiche Ökologie und Ethnologie zum Thema "Action Anthropology und Ethno-Ökologie" geladen hatte. Die Studie dokumentiert die auf der Grundlage von Thesenpapieren oft kontrovers geführte Diskussion.

2. Aufl. 1991 · 44 S. · DM 4,80 -vergriffen-


InfoeStudie 2

Das Regenwald-Memorandum
INFOE/ARA Hrsg.

Ausgehend von der Darstellung der wichtigsten Ursachen der Regenwaldzerstörung wird anschließend die Verantwortung der BRD an diesem ökologischen Kahlschlag aufgezeigt. Im Schlußteil werden Perspektiven für eine Neuorientierung politischen Handelns dargestellt. Der das Memorandum begleitende 'Regenwald-Appell' an die Bundesregierung wurde über 250.000 mal unterzeichnet.

3. aktualisierte Aufl. 1991 · 34 S. · DM 3,00 -vergriffen-


InfoeStudie 3

Urangeschäfte der Rheinbraun AG in Australien
Stephan Kirschbaum Hrsg.

Während sich die Rheinbraun AG hierzulande aufgrund der ökologischen Zerstörungen im Niederrheinischen Braunkohlerevier immer stärkerem öffentlichen Druck ausgesetzt sieht, beteiligt sich diese deutsche Firma, allerdings von der hiesigen Öffentlichkeit kaum beachtet, in erheblichem Maße am Uranabbau in Australien. Die Ausmaße dieses Engagements, der Umfang der Zerstörungen und die Auswirkungen auf Natur und Menschen werden hier eindrucksvoll dargestellt.

1989 · 28 S. · DM 3,00 -vergriffen-


InfoeStudie 4

Tourismus und Ökologie
Claus Euler Hrsg.

Auf der zweiten INFOE-Tagung im September 1989 wurde das gesellschaftliche Phänomen "Tourismus" vor dem Hintergrund seiner Auswirkungen auf die bereisten Menschen und Länder thematisiert. Dabei kam neben den Kritikern des Tourismus auch ein Veranstalter von Abenteuerreisen als Referent zu Wort. Als Alternative zum Urlaub in "fernen Ländern" wurde auch ein Konzept zu "Abenteuerurlaub im eigenen Land" vorgestellt.

1992 · 52 S. · DM 5,80 -vergriffen-


Infoestudie 5

Strategien zum Schutz der tropischen Regenwälder

Während die Bedrohung der verbliebenen Wälder immer massiver wird, erscheinen täglich mehr Publikationen, die sich der Thematik annehmen und die Probleme aufzeigen. In dieser Studie sind die Hauptforderungen zum Schutz der Tropenwälder als Thesen zur dritten INFOE-Tagung 1990 zusammengefaßt.

1990 · 24 S. · DM 3,00 -vergriffen-


InfoeStudie 6

Deforestation and the Forest Peoples of Central Africa
INFOE/RAN Hrsg.

Ein Mitarbeiter des Instituts reiste in den Sommermonaten 1989 und 1990 durch Zentralafrika, um vor Ort die Vernichtung der Regenwälder, an der auch deutsche Firmen maßgeblich beteiligt sind, und die Situation der im Wald lebenden Völker zu beobachten. Die Ergebnisse dieser Recherche im Auftrag des INFOE in Zusammenarbeit mit RAN/Rainforest Action Network, San Francisco sind zusammengefaßt.

1990 · 68 S. · DM 6,80 -vergriffen-


InfoeStudie 7

Indianischer Widerstand im Nordamerika der Gegenwart
Ulrich Wißmann

Dieses Buch dokumentiert das Verhalten des weißen Nordamerikas gegenüber der indianischen Urbevölkerung - aber auch die Widerstandsformen der Indianer gegen die Zerstörung ihrer Kultur und ihre Vereinnahmung durch den ,American Way of Life'.

1993 · 128 S. · DM 15,80
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InfoeStudie 8

Umweltflüchtlinge - Ursachen, Lösungsstrategien und Zukunftsprognosen

Umweltflüchtlinge - eines der drängensten Probleme mit denen die Menschheit konfrontiert ist. Die Zahl der Menschen, die aufgrund von Umweltzerstörungen weltweit ihre Heimat verlassen müssen, wird zwischen 10 Millionen und 500 Millionen geschätzt. Ein Großteil von ihnen sind Angehörige indigener Völker. Experten berichten über Fluchtursachen und Fluchtschicksale.

1993 · 128 S. · DM 15,80
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InfoeStudie 9

Zusammenhänge - Ureinwohner und Industrienationen
Martina Jarnuszak/Frank Kressing Hrsg.

Die Umsetzung der für das Überleben indigener Völker notwendigen Mindestforderungen verlangt von uns allen tiefgreifende Veränderungen in Denk-, Lebens- und Konsumgewohnheiten. Zu dieser dringend erforderlichen Umorientierung und zur Auseinandersetzung mit der Frage "Was haben indigene Völker mit uns zu tun?" möchten die Beiträge dieses Buches anregen.

1994 · 96 S. · DM 12,80
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InfoeStudie 10

Indigene Völker - zwischen Vernichtung und Romantisierung
Hannelore Muth/Friderike Seithel Hrsg.

1993 führte das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie/ INFOE an der Universität Hamburg eine öffentliche Vorlesungsreihe durch. In dreizehn Vorträgen analysieren WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Probleme indigener Gemeinschaften und zeigen die Mitverantwortung der Industriegesellschaften.

1994 · 240 S. · DM 25,80
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InfoeStudie 11

Die Buschleute Botswanas -
Probleme und Perspektiven einer Jäger- und Sammlergesellschaft im Wandel
Tebogo D. Mench

Obwohl die Buschleute Botswanas als die von Ethnologen am intensivsten studierten und am besten erforschten Menschen gelten, half und hilft ihnen ironischerweise dieser Bekanntheitsgrad nicht bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten.
Besonders im argen liegt es bei den Problemkreisen Land und Ausbildung, die vom Autor in einer Gegenüberstellung von Vergangenheit und Gegenwart unter Einbeziehung von ethnologischen und politischen Diskussionen, als auch gesetzlicher Verordnungen und persönlicher Gespräche betrachtet werden. Ebenso werden zwei Siedlungen vorgestellt, die wegweisend waren und sind bei den Überlegungen um eine Seßhaftmachung als Alternative für Jäger- und Sammlergesellschaften in einer Welt, in der für sie anscheinend kein Platz mehr ist.

1995 · 128 S. · DM 15,80
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Außerdem erhältlich:
Die Menschenrechte der Indigenen Völker in den Ölfördergebieten Westsibiriens
von Heike Drillisch und Johannes Rohr

Im Auftrag des Herner "Informationszentrums 3. Welt bereisten die infoe-MitarbeiterInnen Heike Drillisch und Johannes Rohr im Sommer und Herbst 1995 die Region Tjumén in Westsibirien. Die Bundesrepublik Deutschland deckt ca. 25% ihres Erdölbedarfs und ca. 40% ihres Ergasverbrauchs durch Importe aus dieser Region. Gleichzeitig ist das Gebiet von der Größe Frankreichs, Spaniens und Deutschlands zusammen die Heimat der Chanty, Nenzen und anderer indigener Völker, von denen ein großer Teil bis heute der nomadischen Rentierzucht nachgeht.

Der Bericht beschreibt die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage als Verletzung wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Menschenrechte. Weiterhin werden Ziele und Forderungen der indigenen Interessenvertretungen dargestellt. Gleichzeitig werden Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit der indigenen AktivistInnen mit westlichen Organisationen analysiert.

1995 · ca. 40 S. (DIN A4, ungebunden) · 8 DM

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