Indigene und UNO

Im Blickpunkt? - Indigene Rechte in der Deutschen Entwicklungs- und Umweltpolitik

Tagung zu den Rechten indigener Völker vom 30.09.-02.10.2010 bei infoe, Köln

So enttäuschend die Klimakonferenz in Kopenhagen im Hinblick auf ein international verbindliches Abkommen auch war, für die indigenen VertreterInnen gab es zumindest einen Teilerfolg: Im Abschlussbericht zu REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) wird die Bedeutung der indigenen Völker anerkannt und ihre Einbindung gefordert.

Was bedeuten diese kleinen Erfolge auf der lokalen Ebene? Ändert sich damit die Situation der indigenen Völker merklich?

2010 gibt es gleich zwei große internationale Konferenzen, die auch für indigene Völker relevant sind: Die COP 10 im Biodiversitätsprozess in Nagoya (Japan) im Oktober und die Klimakonferenz (COP 16) im Dezember in Cancún (Mexico). Es zeigt sich immer deutlicher, dass indigene Völker nicht nur Opfer der negativen Auswirkungen von Klimawandel und Verlust an biologischer Vielfalt sind, sondern auch wichtige Partner bei der Suche nach den Lösungsmöglichkeiten.

Mit VertreterInnen der relevanten Ministerien der Bundesregierung, indigenen RepräsentantInnen und Organisationen aus dem umwelt- und entwicklungspolitischen Bereich wollen wir die Forderungen und Perspektiven der indigenen Organisationen auf internationaler Ebene vorstellen und die Möglichkeiten der Unterstützung erörtern.

 

Zur achten Tagung zu den Rechten indigener Völker laden herzlich ein:
Sabine Schielmann, infoe, Köln,
Dr. Theodor Rathgeber, Deutscher Koordinationskreis ILO 169, Kassel
Silke Lunnebach, Europäische Geschäftsstelle Klima-Bündnis, Frankfurt am Main
Peter Bednarz, Evangelische Akademie Villigst, Schwerte

Unsere Gäste aus dem Süden:
Daisy Zapata, AIDESEP, Peru
Windel Bolinget, Cordillera Peoples'Alliance, Philippinen
Ermel Chávez, Frente de Defensa de la Amazonía, und Victor López, EcoCiencia Ecuador

Einladungsflyer zum Download (PDF)