Indigene und UNO

UN-Erklärung der Rechte indigener Völker in Gefahr

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New York. Seit mehr als 30 Jahren beteiligen sich Vertreter indigener Völker regelmäßig an Gremien und Sitzungen der Vereinten Nationen. Dies führte unter anderem zur Annahme der Erklärung der Rechte indigener Völker durch den UN-Menschenrechtsrat am 29. Juni 2006. Die Prinzipien und Bestimmungen der Erklärung genießen breite Unterstützung durch Staaten und Organisationen indigener Völker, die am Prozess ihrer Ausarbeitung beteiligt waren. Die Erklärung würde einen großen Schritt zur Überwindung der tief verwurzelten Vorurteile und Diskriminierungen darstellen, die die weltweit Ursache für Menschenrechtsverletzungen gegen indigene Völker sind.

Im Dezember 2006 sollte die Verabschiedung der Erklärung durch die UN-Generalversammlung erfolgen. Doch auf Antrag der afrikanischen Staatengruppe beschloss diese, die Verabschiedung für weitere Beratungen aufzuschieben. Unterdessen haben die afrikanischen Staaten einen Antrag eingebracht, der weitreichende Änderungen am Text enthält und die Rechte indigener Völker untergraben würde. Ein alternativer Vorschlag wurde von Mexiko, Norwegen und anderen Unterstützern eingebracht. Dieser sieht die Annahme der UN-Erklärung der Rechte indigener Völker noch vor dem Ende der laufenden Sitzungperiode der Generalversammlung vor. Die Erklärung ist in großer Gefahr und es ist an der Zeit, für ihre Verabschiedung aktiv zu werden. Bitte unterzeichnen Sie die Online-Petition der kanadischen Sektion von amnesty international.