Yasuní

Yasuni - noch ist es nicht zu spät für die Vielfalt des Lebens!

Yasuni darf nicht sterbenDie Zeit drängt und bald könnte es ernst werden!!! Aber noch ist es nicht zu spät, um die einmalige, biologische und kulturelle Vielfalt im Yasuni Nationalpark vor den zerstörerischen Auswirkungen der drohenden Ausweitung der Erdölförderung im ecuadorianischen Amazonastiefland zu bewahren.


Mit der Yasuní-ITT-Initiative macht Ecuador der internationalen Staatengemeinschaft seit 2007 einen innovativen Vorschlag zum Umwelt- und Klimaschutz. Das südamerikanische Land, das seit Jahrzehnten von der Erdölförderung wirtschaftlich abhängig ist, würde zum Wohl für die Weltgesellschaft auf die weitere Ausbeutung seiner größten Reserven von rund 900 Millionen Tonnen Erdöl im Block Ishpingo-Tambococha-Tiputini (ITT) im Yasuní verzichten, wenn die Hälfte der zu erwartenden Verluste von der Weltgemeinschaft mitgetragen und in einen speziell eingerichteten Yasuni-ITT-Treuhandfonds unter Aufsicht des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) eingezahlt werden.

Deutschland war eines der ersten Unterstützerländer der Yasuni-Initiative. Alle Fraktionen des deutschen Bundestags befürworteten 2008 die Yasuni-Initiative der ecuadorianischen Regierung. Ein jährlicher Unterstützungsbeitrag wurde in Aussicht gestellt. Doch der amtierende Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel (FDP) hat der deutschen Unterstützung der Yasuni-Initiative eine Absage erteilt und lehnt jegliche finanzielle Beteiligung am Yasuni-Fonds kategorisch ab. Aufgrund der ablehnenden Haltung von Bundesminister Niebel droht nun eine zukunftsweisende und bislang einzigartige Initiative zum Schutz des Weltklimas und Erhalt der Biodiversität und Lebenswelten indigener Völker in Amazonien zu scheitern.
Bedroht durch die Erdölförderung – Regenwald am Ufer des Napo, Yasuní Nationalpark, Amazonastiefland Ecuadors (Foto Philip Gondecki)

Bedroht durch die Erdölförderung – Regenwald am Ufer des Napo, Yasuní Nationalpark, Amazonastiefland Ecuadors (Foto Philip Gondecki)

 

Informieren Sie sich jetzt, werden Sie aktiv und helfen Sie mit, die Deutsche Bundesregierung und speziell Bundesminister Niebel zu einem Umdenken zu bewegen, um eine deutsche Unterstützung der Yasuni-ITT-Initiative zu erreichen und eine der artenreichsten Regenwaldregionen unserer Erde vor seiner unwiederbringlichen Zerstörung zu bewahren.

Eine konkrete Möglichkeit zur Unterstützung der Yasuni-Initiative bietet z.B. die aktuelle Online-Protestaktion »Leben statt Öl« von Rettet den Regenwald.

Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten bieten die Websites und Kampagnen »El Yasuni depende de ti – Der Yasuni hängt von dir ab«, »Yasuní Green Gold« und »Live Yasuní«.

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