Tätigkeitsberichte

INFOE 2009

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Im Zeichen der Vielfalt: infoe auf dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag, 20. bis 24. Mai 2009, Bremen

Evangelischen Kirchentag in BremenAn unserem Stand beim Markt der Möglichkeiten präsentierten wir die Ausstellung „EAMI - Indianische Botschaften jenseits der Artenarmut". Diese Ausstellung, die uns von Brot für die Welt und Misereor zur Verfügung gestellt wurde, dokumentiert eindrucksvoll die Situation des Gran Chaco zwischen Zerstörung und nachhaltigen Lebensmöglichkeiten: auf der einen Seite zeigt sie Zerstörung des zweitgrößten Waldgebietes Südamerikas, des Gran Chaco Americano und die Auswirkungen für die dort lebenden Indigenen Völker und Kleinbauern. Auf der anderen Seite werden Vielfalt und nachhaltige Lebensmöglichkeiten präsentiert, die von der Natur und den lokalen, traditionellen Erfahrungen ausgehen. Die Ausstellung steht damit beispielhaft für die nachhaltige Beziehung von indigenen Völkern zu ihrer biologischen Vielfalt und die vielfachen Bedrohungen, denen diese ausgesetzt sind.

Mit der Sammlung von Unterschriften gegen den Bau des Ilisu-Staudamms beteiligte sich infoe an der Kampagne von Gegenströmung: Der türkische Ilisu-Staudamm droht, ein einmaliges Ökosystem und unschätzbare Kulturgüter zu überfluten. Die von Vertreibung bedrohten Menschen wehren sich. infoe unterstützt sie beim Kampf für eine zukunftsfähige Lebensperspektive.

Infoe war eine der Stationen der „Klima-Rallye" über den 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag, die vom Klima-Bündnis europäischer Städte mit den indigenen Völkern des Regenwaldes initiiert und koordiniert wurde: An den Ständen der 10 beteiligten Organisationen konnten die TeilnehmerInnen die Antworten auf die Quizfragen zum Thema „Klima der Gerechtigkeit" finden. Die Gewinner des Quiz wurden mittlerweile ausgelost. Der 3. Preis wird von infoe beigetragen: ein Vortrag zum Thema „Biologische Vielfalt und indigene Völker".

Außerdem war infoe an den Aktivitäten des „Aktionsbündnis Rohstoffe für eine gerechte Welt" beteiligt: im Rahmen der vom Aktionsbündnis präsentierten Veranstaltungen, fand ein Vortrag und Pressekonferenz mit VertreterInnen aus Namibia und Tansania statt, die zum Thema „Schmutziger Uranabbau in Afrika für ‚sauberen Atomstrom' in Europa??" sprachen. Infoe unterstützte den Besuch der Delegation aus Afrika, die auch in Köln Station gemacht hatte.