INFOE-Workshop zu Palmöl am 4.8. bei der Attac-Sommerakademie in Düsseldorf

Im Rahmen der Attac-Sommerakademie vom 3.-7.8. im Gymnasium Koblenzer Straße, Theodor-Litt-Straße 2, 40593 Düsseldorf führt INFOE in Zusammenarbeit mit ProRegenwald am 4.8. von 15.00 bis 18.30 Uhr den Workshop W07 - Beitrag und Rechte indigener Völker im Wald- und Klimaschutz am Beispiel Palmöl durch.

Waldschutz trägt zum Klimaschutz bei, denn die Emissionen, die durch die Abholzung von Wäldern, insbesondere Regenwäldern, entstehen, tragen zu 15-20% zum Treibhauseffekt und damit zum Klimawandel bei. Am Beispiel der negativen Auswirkungen von Palmölplantagen und dahinter stehenden Interessen erarbeiten wir diese Zusammenhänge. Vor allem in Südostasien fallen Regenwälder dem Palmölboom zum Opfer. Weltweit steigt die Nachfrage nach Palmöl für Lebensmittel und Kraftstoffe. Der Palmölboom droht sich nun auf Länder auf anderen Kontinenten wie Lateinamerika, z.B. in Peru, auszubreiten.

Werden Wälder erhalten, ist dies ein Beitrag zum Klimaschutz. Indigene Völker und lokale Gemeinschaften, die im und vom Wald leben, gehören zu den besten Waldschützer_innen. Dies verlangt Respekt für ihre Rechte, Lebens- und Wirtschaftsweisen. Indigene Organisationen in Peru und weltweit fordern dies ein.

Diese Zusammenhänge vertiefen wir anhand der negativen Auswirkungen von Palmölplantagen auf Wälder, das Klima und die Menschen, die für die Plantagen von ihren Ländern und Wäldern vertrieben werden; mit Beispielen aus Südostasien und Peru. Gemeinsam erarbeiten wir Möglichkeiten, was wir als Verbraucher/innen und Multiplikator/innen in Deutschland dagegen tun können.

ReferentInnen: Sabine Schielmann, INFOE

Martin Glöckle, ProRegenwald>/p>

Elke Falley-Rothkopf, INFOE, Informationsstelle Peru e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm der Sommerakademie ist unter http://www.attac.de/sommerakademie/programm/ einzusehen.

Tagung: Wald(klima)schutz nach Paris - Perspektiven und Kontroversen

Zeit: 8. Juli 2016 von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Uniclub Bonn, Konviktstrasse 9, 53113 Bonn 

Im Pariser Klimaabkommen wird der Schutz von Wäldern als wichtiges Element für den Klimaschutz explizit aufgenommen. Hiermit wird eine Intensivierung der Förderung des Waldklimaschutzes und des REDD+- Mechanismus angestoßen.  Das Pariser Klimaabkommen nimmt jedoch auch erstmals Bezug auf die Menschenrechte, einschließlich der Rechte indigener Völker. Wir wollen daher aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren, ob und wie ein ergebnisorientierter, nachhaltiger und rechtebasierter Waldklimaschutz funktionieren kann und in dieser Hinsicht richtungsweisende Erkenntnisse zusammentragen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem vorläufigen Programm.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 27.6.2016 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Fachtagung "Wird der Wald für den Klimaschutz verheizt?" am 12.06.15

 

INFOE und das Klima-Bündnis laden Euch/Sie ein zur Fachtagung

Wird der Wald für den Klimaschutz verheizt?

Die Ressource Wald im Spannungsfeld unterschiedlicher Schutzinteressen
und Alternativen indigener Völker“

am Freitag, 12. Juni 2015

im LVR LandesMuseum Bonn, Colmantstraße 14 – 16, in 53115 Bonn

                             

Zeitnah zu den Klimaverhandlungen Anfang Juni in Bonn möchten wir gemeinsam mit indigenen VertreterInnen, WaldnutzerInnen, KlimaschutzverhandlerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen Engagierten und Interessierten aktuelle Fragen im Wald-Klimaschutz und Herausforderungen für den nationalen, auch lokalen und kommunalen, und den internationalen Waldschutz diskutieren und Impulse liefern für die Bewältigung dieser Herausforderungen.

Das Programm und weitere Informationen findet Ihr/finden Sie hier.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird simultan verdolmetscht.

 

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.  Zur Online-Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.

 

Werkstattgespräch zu indigenen Landbausystemen

INFOE und der Verein der Freunde des Seminars für Ländliche Entwicklung laden ein zum

Werkstattgespräch am 28.5. um 19:00, im Afrikahaus in Berlin

zum Thema

Indigene Landbausysteme: Gefahr oder Chance für den Klimaschutz.

Zentraler Gast ist  Dr. Prasert Trakansuphakon, ein Vertreter der thailändischen Karen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

 

 

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Konzert für Amazonien am 3. Mai 2015 im Forum der VHS Köln / RJM

infoe arbeitet seit vielen Jahren zu der Bedeutung indigener Kulturen für den Erhalt u.a. der tropischen Waldsysteme. Mit dem "Konzert für Amazonien" von Grupo Sal, Abadio Green, dem Klimabündnis und Mehrdad Zaeri möchte infoe als Veranstalter in Bonn nun über Stimmen, Klänge und Bilder ein breites Publikum für die Reflektion über dieses Thema gewinnen.

 

Grupo Sal 2015
(Klicken zum Vergrößern)

 

Wann: 3. Mai 2015, 18.00 Uhr

Wo: FORUM VHS im Kulturquartier

(Rautenstrauch - Joest - Museum) Cäcilienstr. 29-33 | 50667 Köln

 

Grupoa Sal 2015 Flyer

Grupo Sal 2015 Flyer

 

Einladung zum Workshop „Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“

„Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“ in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern im Waldklimaschutzbereich

Die INFOE Studie zu Waldschutzvorhaben im Rahmen der Klimapolitik und den Rechten indigener Völker hat gezeigt, dass trotz eines Menschenrechtsansatzes in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und einer weitreichenden Anerkennung und Unterstützung der Rolle und Beteiligung indigener Völker in Waldklimaschutzvorhaben, die Rechte und die volle und wirksame Partizipation indigener und lokaler Waldbewohner/innen nicht immer systematisch umgesetzt und ausreichend gewährleistet werden.

 

Anknüpfend an die Ergebnisse aus der INFOE-Studie sowie an Veranstaltungen der GIZ zum Recht auf Konsultationen und FPIC möchte der Workshop den Austausch über Konzepte, Perspektiven, Erfahrungen und ‚Best Practices‘ bei der Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern fördern.

 

Weitere Information sowie das Programm zum Workshop finden Sie hier.

bei Sabine Schielmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seminarankündigung: COP 20 - Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

Die Klimaverhandlungen (COP 20) in Lima:

Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

und der indigene Vorschlag zum Wald- und Klimaschutz:

Redd+ Indígena Amazónico

 

Vom 1.-12.12.2014 wird in Lima die COP 20, die UN-Vertragsstaatenkonferenz zum Klimawandel, stattfinden.

Daran nehmen offiziell auch indigene RepräsentantInnen aus aller Welt teil, insbesondere aber sehen die südamerikanischen Organisationen indigener Völker wie die COICA und die CAOI in den Verhandlungen eine Gelegenheit, auf ihre besondere Lebenssituation, ihre Traditionen, die Bedeutung der Regenwälder Amazoniens sowie des Klimawandels für die Region und ihre Völker aufmerksam zu machen.

Während die internationale Gemeinschaft mit Programmen wie REDD+ der Vernichtung der Wälder als Kohlenstoffspeicher begegnen wollen, hat der Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, die COICA, einen alternativen Vorschlag zum Waldschutz entwickelt, der sich nicht auf den Aspekt CO2 beschränkt und sich auf die Bedeutung der traditionellen Lebensweisen beruft: REDD+ Indígena Amazónico (RIA).

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