Entfällt: Tagung zu nachhaltiger Waldbewirtschaftung

Die Tagung „Nachhaltige Waldbewirtschaftung: Die Debatte um Schutzgebiete, die Grenzen der Nutzung von Wäldern und der Beitrag indigener Völker“ vom 6. bis 8. März 2015 in der Evangelischen Akademie Villigst, in Schwerte musste leider kurzfristig abgesagt werden.

 

Einladung zum Workshop „Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“

INFOE lädt herzlich ein zum Workshop für alle Engagierte und Interessierte zum Thema

„Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“ in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern im Waldklimaschutzbereich

ACHTUNG NEUER TERMIN:
am 5. März 2015 in Bonn (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben)

Die INFOE Studie zu Waldschutzvorhaben im Rahmen der Klimapolitik und den Rechten indigener Völker hat gezeigt, dass trotz eines Menschenrechtsansatzes in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und einer weitreichenden Anerkennung und Unterstützung der Rolle und Beteiligung indigener Völker in Waldklimaschutzvorhaben, die Rechte und die volle und wirksame Partizipation indigener und lokaler Waldbewohner/innen nicht immer systematisch umgesetzt und ausreichend gewährleistet werden.

 

Anknüpfend an die Ergebnisse aus der INFOE-Studie sowie an Veranstaltungen der GIZ zum Recht auf Konsultationen und FPIC möchte der Workshop den Austausch über Konzepte, Perspektiven, Erfahrungen und ‚Best Practices‘ bei der Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern fördern.

 

Weitere Information sowie das Programm zum Workshop finden Sie hier.

WIR BITTEN UM ANMELDUNG BIS ZUM 02. Februar 2015

bei Sabine Schielmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seminarankündigung: COP 20 - Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

Die Klimaverhandlungen (COP 20) in Lima:

Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

und der indigene Vorschlag zum Wald- und Klimaschutz:

Redd+ Indígena Amazónico

 

Vom 1.-12.12.2014 wird in Lima die COP 20, die UN-Vertragsstaatenkonferenz zum Klimawandel, stattfinden.

Daran nehmen offiziell auch indigene RepräsentantInnen aus aller Welt teil, insbesondere aber sehen die südamerikanischen Organisationen indigener Völker wie die COICA und die CAOI in den Verhandlungen eine Gelegenheit, auf ihre besondere Lebenssituation, ihre Traditionen, die Bedeutung der Regenwälder Amazoniens sowie des Klimawandels für die Region und ihre Völker aufmerksam zu machen.

Während die internationale Gemeinschaft mit Programmen wie REDD+ der Vernichtung der Wälder als Kohlenstoffspeicher begegnen wollen, hat der Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, die COICA, einen alternativen Vorschlag zum Waldschutz entwickelt, der sich nicht auf den Aspekt CO2 beschränkt und sich auf die Bedeutung der traditionellen Lebensweisen beruft: REDD+ Indígena Amazónico (RIA).

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Bericht des FPIC-Fachgesprächs vom 8. Oktober 2014

Reger Zulauf und wegweisende Vorschläge beim öffentlichen Fachgespräch zum Thema

Menschenrechte indigener Völker:  Das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung

 

Am 8. Oktober fand in der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung in Berlin das Fachgespräch mit der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zu den Rechten indigener Völker, Victoria Tauli-Corpuz, statt. Es wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und INFOE organisiert und war mit mehr als 70 Teilnehmenden sehr gut besucht. An der anregenden Podiumsdiskussion nahmen weiterhin die Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe (SPD) und Tom Koenigs (Bündnis90/Die Grünen) sowie der Ansprechpartner für indigene Angelegenheiten im BMZ Menschenrechtsreferat, Martin Ondrejka, teil. Moderiert wurde das Fachgespräch von Dr. Theodor Rathgeber.

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INFOE und Partner stellen Studie über UN-Leitprinzipien vor

Am Donnerstag, den 11. Juli in einem Side Event bei der Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker, haben das Europäische Netzwerk für Indigene Völker (ENIP), zu deren Gründungsmitgliedern INFOE gehört, zusammen mit der  Coordinadora Andina de Organizaciones Indígenas (CAOI) und dem Asia Indigenous Peoples Pact AIPP,  eine neue Studie über die Rechte indigener Völker und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte vorgestellt. Die Studie, verfasst von INFOE-Mitarbeiter Johannes Rohr und dem Chilenischen Menschenrechtsanwalt José Aylwin, geht der Frage nach, wie die UN-Leitprinzipien die Rechte indigener Völker betreffen und bietet Fallbeispiele aus der Praxis der indigenen Völker, ihre Rechte im Kontext von Wirtschaftstätigkeit in ihren Gebieten zu verteidigen.

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