Amazon Indigenous REDD+ (RIA)

Side Event: Jurisdictional Progress and the road to COP20

Der von infoe im Rahmen des Projekts "Indigene Stimmen und Visionen" in Kooperation mit WWF und Klimabündnis für die COICA organisierte side event zu den 40. SBSTA in Bonn ist sehr erfolgreich verlaufen. Jorge Furagaro, der neue leitende Koordinator der COICA für den Bereich Umwelt, Klimawandel und Biodiversität, trug die Fortschritte im gesetzlichen Bereich für den indigenen Vorschlag zum Waldschutz, REDD+ Indígena Amazónico (RIA), in Kolumbien vor, wo eines der 6 Pilotprojekte am Río Iniridia realisiert werden wird. Außerdem referierte er über die technischen und finanziellen Herausforderungen für die RIA-Projekte.

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Perspektivenvielfalt bei der Konferenz „Wald(klima)schutz) nach Paris: Perspektiven und Kontroversen“ am 8. Juli 2016 in Bonn

VertrerInnen unterschiedlicher Organisationen, Akteure und Interessenträger mit entsprechend diversen Erfahrungen und Perspektiven hatten sich zur von INFOE organisierten Konferenz im Universitätsclub Bonn eingefunden, um die fördernden Faktoren, Herausforderungen und Hindernisse in der Umsetzung eines rechtebasierten Wald(klima)schutzes zu diskutieren.

Die Konferenz knüpfte an frühere Konferenzen und Workshops des INFOE zu verwandten Themen an und führte den Diskurs zu einem menschenrechtsbasierten Ansatz zur Walderhaltung fort. Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens sowie der Agenda 2030 und den darin verankerten Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), hat die internationale Gemeinschaft 2015 konkrete Ansätze und ambitionierte Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, den Wald- und Klimaschutz vereinbart. Diese sollen zur Lösung von Umweltproblemen, wie dem Klimawandel, Entwaldung, Landraub und der nicht-nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen beitragen. Das Verständnis für die Rolle indigener Völker sowie die notwendige Berücksichtigung ihrer Rechte in diesem Zusammenhang zu fördern war ein zentrales Anliegen der Konferenz. Neben dem Austausch über praktische Erfahrungen, war es das Ziel der Konferenz, Beobachtungen und Impulse für einen rechtebasierten Wald(Klima)schutz zusammen zu tragen, um diese in den Prozess der Umsetzung einzelner SDGs (wie SDG 13 und 15.2) der Agenda 2030 sowie des Pariser Abkommens einfließen zu lassen.

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Zum Internationalen Tag der Indigenen Völker 2016

Indigene Völker fordern das Recht auf Bildung sowie die Anerkennung der eigenen Kultur und Territorien

Köln und Frankfurt am Main, 9. August 2016. Der Internationale Tag der Indigenen Völker ist dem Recht auf Bildung der indigenen Bevölkerung gewidmet, das durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Konvention-Nummer 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und durch den Artikel 14 der Erklärung der Vereinten Nationen (UN) über die Rechte Indigener Völker geschützt wird.

Auch die im letzten Jahr verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) fordern den gleichberechtigten Zugang zu allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung für alle Menschen. Darüber hinaus wird in einem Unterziel (SDG 4.7) festgestellt, dass Kultur eine grundlegende und transformierende Dimension der nachhaltigen Entwicklung darstellt. Aus der Hintergrundinformation der UN zum Tag der Indigenen Völker 2016:

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Grundlagenpapier zu indigenen Völkern, nachhaltiger Entwicklung und den SDGs erschienen

INFOE GrundlagenpapierIm Rahmen eines im März begonnenen Projekts des INFOE zu ‚Indigenen Völkern und nachhaltiger Entwicklung‘ wurde nun ein Grundlagenpapier fertiggestellt, das sich mit dem Beitrag und den Rechten indigener Völker im Zusammenhang mit der Umsetzung der Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) beschäftigt.

Ziel dieses Grundlagenpapiers ist es, den Ansatz sowie die Kernaussagen und zentrale Botschaft des INFOE im Zusammenhang mit dem Projekt herauszustellen, zu verbreiten und damit die Grundlage für weitere Aktivitäten des Projekts zu schaffen. Da die SDGs gerade erst vor einem Jahr verabschiedet wurden, liegen Informationen oder Erfahrungen zu ihrer Umsetzung mit einem Menschenrechtsansatz und der besonderen Bedeutung der SDGs für indigene Völker noch nicht vor. Daher möchten wir mit Fragen zu einer rechtebasierten Umsetzung der Agenda 2030 unter Fokussierung indigener Völker, ihrer Rechte und selbstbestimmten Entwicklungsprioritäten einen Beitrag leisten und politische Entscheidungsträger sowie gesellschaftliche Akteure für die menschenrechtlichen und politischen Implikationen und Verantwortungen in den Implementierungsprozessen der Agenda 2030 sensibilisieren.

Um das Papier herunterzuladen, klicken Sie bitte auf das Titelblatt. Eine englische Zusammenfassung finden Sie hier.

Parlamentarisches Frühstück zu REDD+ und Pariser Klimaabkommen

Gemeinsam mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriela Heinrich und Marco Bülow sowie mit der Waldschutzorganisation ProRegenwald hatte INFOE am 28. September 2016 zu einem parlamentarischen Frühstück im Berliner Paul-Löbe-Haus zu menschenrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der SDGs 13 und 15 sowie des Pariser Klimaabkommens, mit einem Schwerpunkt auf dem REDD+-Mechanismus, eingeladen.

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