Bayern LB: Geldgeber der Skandal-Ölpipeline „Dakota Access“

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UPDATE: Das US-Army-Corps of Engineers hat am 4. Dezember der Betreiberfirma untersagt, unter dem Missouri-River zu bohren.

Berlin, 1.12.2016   Die geplante Mega-Öl-Pipeline „Dakota Access“ in den USA sorgt derzeit durch die große Protestbewegung vor Ort und gewaltsame Übergriffe der Polizei für Aufsehen. Die Pipeline soll Öl aus den Fördergebieten im US-Bundesstaat North-Dakota über eine Strecke von knapp 1.900 Kilometer in Gebiete im Süden der USA transportieren. Sie würde dabei auch Land kreuzen, das vom Stamm der Standing-Rock-Sioux als heilig angesehen wird. Der Stamm sieht seine Landrechte und den Schutz von Trinkwasserquellen massiv gefährdet. 420 Umwelt- und Menschenrechts-NGOs protestieren in einem Brief an 17 involvierte Banken gegen die Übergriffe auf friedliche Demonstranten und fordern sie auf, sich für einen Stopp der Bauarbeiten an der Pipeline einzusetzen. (Pressemitteilung: urgewald, BankTrack, INFOE)

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Trumps Wahl: International Indian Treaty Council ruft zur Wachsamkeit auf.

Statement von Andrea Carmen, Geschäftsführerin des International Indian Treaty Council

9. November 2016

"Heute ist ein Tag
nüchternen Abwägens für indigene Völker, Menschenrechte und Verteidiger der Erde und Verbündete in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt. Als multiregionale indigene Organisation, die Nationen, Völker und Regierungen vertritt, die älter sind als die derzeitigen Nationalstaaten und ihre Wahlsysteme, macht der IITC in der Regel keine Aussagen über solche Ergebnisse.

Die Wahlen von gestern haben jedoch weitreichende Auswirkungen
auf indigene Völker in- und außerhalb der USA, die sich international und in ihren Gemeinschaften für den Schutz ihrer heiligen Stätten, Ökosysteme, Kulturen und Vertragsrechte vor einer aufgezwungenen Entwicklung einsetzen.

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Ein Tag in Lateinamerika

 Plakat Lateinamerikatag16 gr

Am 27. November findet der Thementag ,Lateinamerika' im Rauten-Strauch-Joest-Museum in Köln statt. Ab 10 Uhr erwartet Sie ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Workshops, Filmen, Musik und vielem mehr.

INFOE e.V ist mit dabei. In Kooperation mit RJM stellen wir den peruanischen Geschichtenerzähler Wayqui vor, der uns um 15 Uhr mit Erzählungen aus dem Amazonasgebiet und anderen Teilen der Welt verzaubern wird.

Wayqui en Peru

Kommen Sie einfach vorbei und besuchen Sie uns an unserem Infostand. Wir freuen uns auf Sie!

Das Programm können Sie hier herunterladen.

Trauer um Rodolfo Stavenhagen

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Rodolfo Stavenhagen, der erste UN-Sonderberichterstatter über indigene Völker ist am 5. November in seiner Heimat Mexiko-Stadt im Alter von 84 Jahren gestorben. Stavenhagen war 1932 in Frankfurt zur Welt gekommen. Er war unter Anderem stellvertretender UNESCO-Generaldirektor bevor er 2001 durch eine Resolution der damaligen UN-Menschenrechtskommission zum ersten Sonderberichterstatter ernannt wurde. Er war auch maßgeblich an den Verhandlungen um die UN-Erklärung der Rechte der indigenen Völker (UNDRIP) von 2007 beteiligt.

Muere Rodolfo Stavenhagen, defensor de los pueblos indígenas

Großbrand zerstört Cantagallo

 

incendio cantagallo

Foto www.aidesep.org.pe

Lima - Ein Großbrand hat die Siedlung Cantagallo (Distrikt Rímac) zerstört. In der Nacht zu Freitag ist das Feuer im Marktgebäude entstanden. 280 Häuser wurden zerstört. Ca. 500 Familien (2000 Menschen) der indigenen Ethnie der Shipibo haben alles verloren. 

Für weitere Fragen schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen unter: http://www.aidesep.org.pe/ (auf Spanisch)

catagallo aidesep Foto Carlos Lezama

 Foto Carlos Lezama (www.aidesep.org.pe)

 

Tagung: Wald(klima)schutz nach Paris - Perspektiven und Kontroversen

Zeit: 8. Juli 2016 von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Uniclub Bonn, Konviktstrasse 9, 53113 Bonn 

Im Pariser Klimaabkommen wird der Schutz von Wäldern als wichtiges Element für den Klimaschutz explizit aufgenommen. Hiermit wird eine Intensivierung der Förderung des Waldklimaschutzes und des REDD+- Mechanismus angestoßen.  Das Pariser Klimaabkommen nimmt jedoch auch erstmals Bezug auf die Menschenrechte, einschließlich der Rechte indigener Völker. Wir wollen daher aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren, ob und wie ein ergebnisorientierter, nachhaltiger und rechtebasierter Waldklimaschutz funktionieren kann und in dieser Hinsicht richtungsweisende Erkenntnisse zusammentragen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem vorläufigen Programm.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 27.6.2016 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Santa Clara Uchunya und FECONAU reichen Klage gegen peruanische Behörden und auf Schutz vor Palmölunternehmen ein

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INFOE veröffentlicht im Rahmen seiner Koordinationsarbeit zu indigenen Territorien in Peru die Pressemitteilung des Verbandes der indigenen Gemeinschaften des Ucayali (FECONAU), Mitgliedsverband von ORAU - AIDESEP – COICA, Jiron Callería No. 772, Yarinacocha, Pucallpa, Peru:

Am 26. Mai 2016 hat die Gemeinschaft der Shipibo von Santa Clara Uchunya und der Verband der indigenen Gemeinschaften von Ucayali (FECONAU) eine Klage gegen die Regionale Landwirtschaftsdirektion Ucayali eingereicht, die sich gegen die Ermöglichung des illegalen Erwerbs von mehr als 5.000 Hektar des traditionell bewohnten Gebietes und seine Umwandlung in Ölpalmplantagen wendet.

Die peruanischen Behörden haben seit vielen Jahren die beantragte Titulierung des traditionellen Territoriums der Gemeinschaft verzögert und dann ohne Wissen der Gemeinde, willkürlich und verfassungswidrig, an mehr als 200 Siedler, sog. „cólonos“, die nicht zur Gemeinschaft gehören, Besitztitel für Ländereien auf dem indigenen Territorium vergeben. Anschließend konnte das Unternehmen Plantaciones Pucallpa diese Titel aufkaufen, obwohl sie damit gesetzlich vorgesehene kollektive Eigentumsrechte der Gemeinschaft verletzten.

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