Weltweiter Aktionstag zur Verteidigung Amazoniens
INFOE beteiligt sich an Protest gegen Belo Monte-Staudamm

Infoe Infoe


Das Amazonasgebiet in Brasilien ist neuerlich massiv bedroht:

  • Die Regierung hat den Bau des Belo Monte Staudamms am Xingu genehmigt, der die Zerstörung der Umwelt und Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung sowie große soziale Umbrüche in der Region nach sich ziehen wird.
  • Der brasilianische Kongress steht kurz davor, Änderungen des Waldgesetzes zu verabschieden, die vermehrte Abholzung verursachen werden.
  • Umweltschützer, die sich für den Erhalt des Waldes einsetzen, wurden Opfer von Mord und Einschüchterung.

Diese Entwicklungen werden die weitere industrielle Erschließung des Amazonasgebiets vorantreiben und stellen damit eine große Bedrohung für die indigenen Völker, die Biodiversität und das Weltklima dar.
Bereits am 20.8. hatten Proteste gegen die Zerstörung des brasilianischen Amazonien in 22 brasilianischen Städten stattgefunden. Am 22.8. fand ein internationaler Aktionstag in Solidarität mit den AktivistInnen in Brasilien statt. Rettet den Regenwald, die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Survival International organisierten eine Kundgebung in Berlin, an der infoe sich beteiligte.

Weitere Informationen:
http://plattformbelomonte.blogspot.com, www.internationalrivers.org