Bildungseinheiten zu SDGs und indigenen Völkern

Im Rahmen des Projekts zu indigenen Völkern und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ist nun eine kleine Reihe Fact Sheets entstanden. Die Fact Sheets greifen jeweils ein bis zwei Unterziele der SDGs heraus und erläutern den Zusammenhang mit indigenen Völkern und ihre Rolle im Rahmen der Umsetzung. Es wird außerdem deutlich gemacht, dass indigene Völker ihre wertvollen Beiträge zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, zum Schutz von biologischer Vielfalt, Wald und Klima und damit zur Erreichung der SDGs nur leisten können, wenn ihre Rechte, insbesondere auf Land, Ressourcen und selbstbestimmte Entwicklung, gewährleistet werden.

Mit den Fact Sheets und den dazugehörigen Arbeitshilfen für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit möchte INFOE

  • den Beitrag indigener Völker zu nachhaltiger Entwicklung sichtbarer und verständlich machen
  • die Anerkennung indigener Rechte in der Umsetzung der SDGs stärken
  • eine menschenrechtsbasierte Umsetzung der SDGs durch Deutschland fördern

Die Fact Sheets können durch Anklicken der jeweiligen Titelseite heruntergeladen werden.

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Grundlagenpapier zu indigenen Völkern, nachhaltiger Entwicklung und den SDGs erschienen

INFOE GrundlagenpapierIm Rahmen eines im März begonnenen Projekts des INFOE zu ‚Indigenen Völkern und nachhaltiger Entwicklung‘ wurde nun ein Grundlagenpapier fertiggestellt, das sich mit dem Beitrag und den Rechten indigener Völker im Zusammenhang mit der Umsetzung der Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) beschäftigt.

Ziel dieses Grundlagenpapiers ist es, den Ansatz sowie die Kernaussagen und zentrale Botschaft des INFOE im Zusammenhang mit dem Projekt herauszustellen, zu verbreiten und damit die Grundlage für weitere Aktivitäten des Projekts zu schaffen. Da die SDGs gerade erst vor einem Jahr verabschiedet wurden, liegen Informationen oder Erfahrungen zu ihrer Umsetzung mit einem Menschenrechtsansatz und der besonderen Bedeutung der SDGs für indigene Völker noch nicht vor. Daher möchten wir mit Fragen zu einer rechtebasierten Umsetzung der Agenda 2030 unter Fokussierung indigener Völker, ihrer Rechte und selbstbestimmten Entwicklungsprioritäten einen Beitrag leisten und politische Entscheidungsträger sowie gesellschaftliche Akteure für die menschenrechtlichen und politischen Implikationen und Verantwortungen in den Implementierungsprozessen der Agenda 2030 sensibilisieren.

Um das Papier herunterzuladen, klicken Sie bitte auf das Titelblatt. Eine englische Zusammenfassung finden Sie hier.

Ankündigung Projekt ‚Indigene Völker, nachhaltige Entwicklung und SDGs‘

Im März 2016 hat INFOE mit einem neuen Projekt begonnen, mit dem wir einen Beitrag leisten möchten zu konkreten Schritten einer wirksamen, nachhaltigen und menschenrechtsbasierten Umsetzung der im letzten Jahr verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele mit besonderem Schwerpunkt auf Wald-, Land- und Klimaschutz und dem Beitrag indigener Völker.

Wir möchten das Verständnis für die Bedeutung und Vorteile eines menschenrechtsbasierten Engagements für nachhaltige Entwicklung, Wald- und Klimaschutz unter Akteuren in Deutschland fördern und in diesem Sinne auf das Handeln deutscher NROs, die Strategien und Programme der deutschen Entwicklungs-, Klima- und Menschenrechtspolitik einwirken.Dabei gilt unser besonderes Interesse natürlich der Information und Sensibilisierung zur besonderen Situation und dem speziellen Beitrag, den indigene Völker mit ihren Lebens- und Wirtschaftsweisen zum Erhalt natürlicher Ressourcen und deren nachhaltiger Nutzung, zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele sowie zum Wald- und Klimaschutz leisten.

Ziel des Projekts ist denn auch, die Förderung der Anerkennung dieses Beitrags und eine effektivere Berücksichtigung der Anliegen, Situation und Rechte indigener Völker in der Arbeit, den Projekten, Programmen oder Strategien der Zielgruppen. Hierzu werden eine Reihe von Bildungsveranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten und Zielgruppen durchgeführt sowie einige Materialien erstellt.

 


Das Projekt wird gefördert von:

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

bmz cmyk de klein

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"Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst"