Wald

Video-Interview mit Ecapio zum Waldschutz in Amazonien

In der Nähe der Grenze von Peru und Kolumbien existiert ein einzigartiger Urwald in Amazonien, das Gebiet Yaguas. Ein Schutzgebiet, in dem auch Gemeinden der indigenen Bevölkerung leben. Diese wollen den Wald auch weiterhin unter Schutz sehen, aber nicht notwendigerweise durch die Einrichtung eines Nationalparks.

In einem Video-Interview, das im Rahmen des Projekts Ecapio durchgeführt wurde, erläutert Edwin Vasquez Campos die Position indigener Gemeinschaften zum Waldschutz und der Einrichtung von Schutzgebieten:

 

Santa Clara Uchunya und FECONAU reichen Klage gegen peruanische Behörden und auf Schutz vor Palmölunternehmen ein

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INFOE veröffentlicht im Rahmen seiner Koordinationsarbeit zu indigenen Territorien in Peru die Pressemitteilung des Verbandes der indigenen Gemeinschaften des Ucayali (FECONAU), Mitgliedsverband von ORAU - AIDESEP – COICA, Jiron Callería No. 772, Yarinacocha, Pucallpa, Peru:

Am 26. Mai 2016 hat die Gemeinschaft der Shipibo von Santa Clara Uchunya und der Verband der indigenen Gemeinschaften von Ucayali (FECONAU) eine Klage gegen die Regionale Landwirtschaftsdirektion Ucayali eingereicht, die sich gegen die Ermöglichung des illegalen Erwerbs von mehr als 5.000 Hektar des traditionell bewohnten Gebietes und seine Umwandlung in Ölpalmplantagen wendet.

Die peruanischen Behörden haben seit vielen Jahren die beantragte Titulierung des traditionellen Territoriums der Gemeinschaft verzögert und dann ohne Wissen der Gemeinde, willkürlich und verfassungswidrig, an mehr als 200 Siedler, sog. „cólonos“, die nicht zur Gemeinschaft gehören, Besitztitel für Ländereien auf dem indigenen Territorium vergeben. Anschließend konnte das Unternehmen Plantaciones Pucallpa diese Titel aufkaufen, obwohl sie damit gesetzlich vorgesehene kollektive Eigentumsrechte der Gemeinschaft verletzten.

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Amazon Indigenous REDD+ (RIA)

Side Event: Jurisdictional Progress and the road to COP20

Der von infoe im Rahmen des Projekts "Indigene Stimmen und Visionen" in Kooperation mit WWF und Klimabündnis für die COICA organisierte side event zu den 40. SBSTA in Bonn ist sehr erfolgreich verlaufen. Jorge Furagaro, der neue leitende Koordinator der COICA für den Bereich Umwelt, Klimawandel und Biodiversität, trug die Fortschritte im gesetzlichen Bereich für den indigenen Vorschlag zum Waldschutz, REDD+ Indígena Amazónico (RIA), in Kolumbien vor, wo eines der 6 Pilotprojekte am Río Iniridia realisiert werden wird. Außerdem referierte er über die technischen und finanziellen Herausforderungen für die RIA-Projekte.

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Nach dem Super-Taifun: Indigene Völker der Philippinen fordern Umkehr in Sachen Bergbau

Nach Super-Taifun Bopha: Indigene Völker der Philippinen fordern von der Regierung eine Umkehr in Sachen Bergbau. Entwaldung durch Bergbauprojekte wie auch agroindustrielle Großplantagen seien der Hauptgrund dafür, dass der Taifun so massive Schäden anrichten konnte, erklärt Kalumbay, eine Dachorganisation der indigenen Völker der nördlichen Philippinen.