COVID19 - eine tödliche Gefahr für Indianer Nordamerikas

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In den USA gibt mittlerweile über 2 Millionen mit dem SARS2-Virus Infizierte. Ca 120.000 Menschen sind bisher an COVID-19 verstorben Über die verheerenden Auswirkungen der Pandemie auf den Reservaten der indigenen Bevölkerung wird jedoch kaum berichtet. Ihre Situation ist dabei besonders schwierig, denn es fehlt an allem, an medizinischer Ausrüstung genauso wie an Trinkwasser, Schutzmöglichkeiten und Geld.

Einem Bericht von tagesschau.de zufolge hatte "…das Indian Health Bord - jene Gesundheitsbehörde in Seattle, die sich um die Gesundheit der Native Americans kümmert - die Regierung um Testkits, Handschuhe, Masken und Schutzanzüge gebeten. Doch anstatt dieser konkreten Hilfslieferungen erhielten sie Leichensäcke und Zettel, um die Leichen zu beschriften." (Katharina Wilhelm, ARD-Studio Los Angeles: Corona trifft Native Americans besonders hart..)

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Philippinen: Hetzkampagne auf Facebook gegen Cordillera Peoples Alliance

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Die Cordillera Peoples Alliance (CPA), die Dachorganisation der indigenen Völker der Cordillera-Region im Norden der Philippinen, ist nach Kritik an der Regierung im Zusammenhang mit COVID-19 Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne. Eine Petition auf Change.org fordert ein sofortiges Ende der Hetzkampagne sowie eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge.

Die CPA wurde 1984 von 27 indigenen Organisationen aus der Region zum Schutz der Stammesgebiete und die Stärkung der Selbstbestimmung der indigenen Gemeinschaften in der Cordillera Region gegründet. Seitdem hat sie in dieser von Konflikt geprägten Region viel für einen echten Frieden auf Grundlage der Menschenrechte bewirkt.

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Notstand im Amazonasgebiet: Indigene von COVID-19 bedroht: INFOE und Klima-Bündnis rufen zur Unterstützung indigener Völker auf

Gemeinsame Pressemitteilung des INFOE, Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie, und des Klima-Bündnis

Frankfurt am Main, 21. April 2020. Der COVID-19-Virus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Bränden im letzten Jahr erklärte die Partnerorganisation des Klima-Bündnis, der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), erneut den Notstand.

„Die Situation ist wirklich sehr schwierig. Das Militär versagt bei den Kontrollen der Boote und Transporter. Auch die schleppend anlaufende Belieferung der Gemeinden mit Nahrungsmitteln und medizinischen Materialien geht ohne Schutzvorkehrungen vonstatten.“, sagt Lizardo Cauper, Präsident der peruanischen Vertretung indigener Völker, AIDESEP.

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Indigene Völker in der Corona-Krise

Indigene Völker sind unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie betroffen, je nachdem in welchem Land bzw. welcher Region sie leben. Ihre unterschiedlichen Situationen rufen auch unterschiedliche Strategien zum Umgang mit der Krise und den jeweils auferlegten Maßnahmen hervor.

In Brasilien ziehen sich indigene Gemeinschaften in die freiwillige Isolation zurück, um sich vor der Pandemie zu schützen. Die brasilianische Indigenenpolitik unter Präsident Bolsonaro ist gekennzeichnet durch Menschenrechtsverletzungen, die Ausbeutung indigener Territorien und die drohende Aberkennung oder Aufhebung indigener Rechte und geschützter Gebiete. Hier ist keine Unterstützung für indigene Gemeinschaften in Zeiten der Corona-Krise zu erwarten. Im Gegenteil soll die staatliche Indigenenbehörde FUNAI erlassen haben, dass „freiwillig isoliert lebende indigene Völker aus Schutz vor der Pandemie“ kontaktiert werden dürfen.

Weiterlesen (INFOE-Blog "Indigenes Wissen und Klima")

Im Fadenkreuz von Bolsonaro

Bolsonaro-Regierung droht mit dem Ausstieg aus der ILO-Konvention 169, um industrielle Landwirtschaft, Bergbau und Wasserkraftnutzung in indigenen Territorien Brasiliens durchzusetzen.

Von Camila de Abreu und Christian Russau

Die deutsche Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag festgehalten, dass es in dieser Legislaturperiode zu einer Unterzeichnung und Ratifizierung seitens Deutschlands der ILO-Konvention 169 zum Schutze der Rechte Indigener geben würde. Dies wäre ein starkes Zeichen, an andere Länder, wie beispielsweise Brasilien, das einer von Deutschlands sogenannten strategischen Partnern ist, deren aktueller Präsident, der rechtsextreme Hauptmann a.D., Jair Bolsonaro, unverhohlen damit droht, dass Brasilien aus der Konvention 169 austrete.

Weiterlesen (GegenStrömung)

Amazonía viva, humanidad segura

An dem heutigen 22. September 2017 erklären wir unsere Solidarität mit den indigenen Gemeinschaften und Organisationen Amazoniens, die sich auf für den Erhalt ihrer Territorien einsetzen und gegen die Verseuchung und Zerstörung, aber auch die Fremdbestimmung über ihr Land und ihre Wälder Widerstand leisten müssen.