Arbeitsgruppe „Waldschutz und indigene Völker“ gegründet

Im Rahmen seines Informations- und Bildungsprojekts zum Thema „Waldschutz im Rahmen der Klimapolitik und die Rechte indigener Völker“ hat INFOE es sich neben der Erstellung von Informationsstudien zur Aufgabe gemacht, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, um die im Themenbereich tätigen Akteure in Deutschland miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Arbeitsgruppe ist ein offenes Forum für den Informationsaustausch und die Diskussion von Ansätzen, Standards, Schwerpunkten und Fragen im Hinblick auf einen Menschenrechtsansatz im internationalen Waldschutz.  Wesentliches Anliegen dabei ist die gegenseitige Unterstützung der Arbeit der KollegInnen in der AG sowie die Erörterung von Möglichkeiten der Förderung und Umsetzung der Rechte und Beteiligung von indigenen und lokalen Gemeinschaften im Rahmen von Wald-Klimaschutzprojekten.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 10. Juli um 11:00 Uhr in den Räumen von OroVerde, Kaiserstraße 185-197 in Bonn statt. Auf der vorläufigen Tagesordnung stehen folgende Tops:

  • Kurze Vorstellung der TeilnehmerInnen
  • Einblick in das von OroVerde unterstützte Pilotprojekt  „Lacandón – Wälder sind Leben“ aus der Perspektive von Javier Márquez, Parkleitung Sierra del Lacandón, Guatemala
  • Vorstellung des NABU-Projekts zum Erhalt der Wildkaffeewälder in der Kafa-Region, Äthiopien durch Daniela Tunger, NABU Projektreferentin Klima/Wald  Äthiopien
  • Zwischenbericht über das Studienprojekt von infoe zu „Waldschutz im Rahmen der Klimapolitik und die Rechte indigener Völker“
  • Diskussion von Fragen
  • Impulse für den internationalen Waldschutz aus Rio und von den UNFCCC-Meetings in Bonn
  • Termine und evtl. gemeinsame Aktivitäten im 2. Halbjahr 2012



Interessierte an einer Teilnahme, können sich gerne noch bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.