von Aylin Cona Schielmann
Am 26.11.2025 fand ein weiterer Austausch zwischen den Schüler*innen der 6. Klasse der Realschule Winnweiler und der 6. Klasse der Mapuche Schule aus Maquehue (Chile) statt. Beim Austausch ging es um das Thema Heilkräuter, Heilwissen und dem Verständnis von Gesundheit bei uns und den Mapuche in Chile. Hiermit hatten sich die Schüler*innen sowohl im Schulgarten als auch mit Filmen und Inputs des Mapuche-Referenten Pedro Coña beschäftigt.

®Pedro Cona
Zu Beginn des Austausches stellte sich die deutsche Klasse zunächst mit einem kleinen Tanz vor. Das brachte Schwung in die Begegnung. Anschließend präsentierten die Winnweilerer Schüler*innen ihre Plakate zu Heil- und Küchenkräutern aus Deutschland. Diese waren vorab der Klasse in Chile zur Einstimmung geschickt worden. Neugierig waren die Schüler*innen der Realschule darauf ob in Chile Kräuter wie Thymian, Lavendel oder Rosmarin bekannt seien und wenn ja, wie sie eingesetzt werden. Dabei gab es sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zu entdecken. Die Schüler*innen in Chile teilten ihr Wissen über Heilpflanzen, die in ihrer Kultur eine wichtige Rolle spielen und zum Teil auch in ihrem Gewächshaus wachsen.
Anschließend gab es eine Fragerunde, bei der sich die Schüler*innen über mögliche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten der Länder und Lebensweisen austauschten. So kamen unter anderem Fragen auf über die Schule, den Schulweg und die Ferien. Als die deutschen Schüler*innen erfuhren, dass in Chile die Sommerferien drei Monate gehen wohingegen sie in Deutschland nur sechs Wochen lang sind, waren sie schon etwas neidisch. Aber auch das Thema Fußball stieß auf reges Interesse. So fragten sich die Schüler*innen welches der Lieblingsspieler und welches die Lieblingsmannschaft ihrer Partner*innen seien. Während des Austauschs wurden manche vorbereiteten Fragen auf Englisch gestellt und ansonsten Deutsch oder Spanisch gesprochen. Übersetzt wurden die Fragen und Antworten auf der deutschen Seite von Sabine Schielmann und auf der chilenischen Seite vom Englischlehrer.

®Pedro Cona
Zum Schluss waren zwei der chilenischen Schüler*innen mutig genug, eine Kostprobe des National-Tanzes Queca zu zeigen, nachdem zu Beginn die Schüler*innen der Realschule einen Tanz vorgeführt hatten. Die Schüler und Schülerinnen beider Schulen waren mit großem Interesse, Eifer und Spaß dabei, um Neues, Unerwartetes und manchmal gar nicht so Fremdes über das jeweils andere Land und das Leben von Gleichaltrigen dort zu erfahren.
