Infoe-Filmfestival vom 26.10-12.11.2005 in Köln

Indigene und Globalisierung - Die Ureinwohner und der strahlende Tod www.infoe-filmfestival.de
Das Überleben und die Zukunft indigener Völker ist eng mit dem Lebensstil und der Ressourcennutzung von Menschen in industrialisierten Staaten verbunden. Diese Zusammenhänge aufzuzeigen war eines der Hauptanliegen des Filmfestivals unter dem Aspekt der rasant fortschreitenden Globalisierung. Ein Schwerpunkt war das Thema Indigene und die nukleare Kette sein, denn mehr als zwei Drittel der weltweiten Uranvorkommen liegen unter dem Land von Ureinwohnern. Ureinwohner-Völker auf der ganzen Welt sind daher Leidtragende und die ersten Opfer der nuklearen Kette. Bereits beim Abbau von Uranerz entstehen irreparable Schäden an der Gesundheit der Menschen. Andererseits sind indigene Völker auch von weiteren Stufen der nuklearen Kette betroffen: Verarbeitung und Verwendung des strahlenden Materials, Endlagerung usw. Hierüber informierten Dokumentarfilme über Arlit in der Sahara, die Adivasi in Indien, die Nentsen in Sibirien, die Dené in Kanada und die Western Shoshone in Nevada sowie über die Atomversuche in Ozeanien. Die beiden Spielfilme "Halblut" und "Wo die grünen Ameisen träumen" ergänzten das Programm. Die Folgen des Abbaus und der Ausbeutung von anderen Ressourcen (z.B. Öl, Gold und Holz)auf Ureinwohnerland zeigten zahlreiche weitere Reportagen und Dokumentationen. Ein sehr informativer und eindrucksvoller Höhepunkt war dabei der Besuch von Patricia und Eriberto Gualinga aus Sarayaku, Ecuador, zusammen mit dem Filmemacher Sigmund Thies und María Susana Cervantes bei der Vorführung des Films "Die Kichwa-Krieger und das Öl" im Gebäude 9. Bei der Abschlußveranstaltung am 12.11.2005 im Bürgerzentrum Alte Feuerwache wurden wir von Robin Wood, Köln, auch tatkräftig unterstützt. Wir haben uns sehr über die zahlreichen BesucherInnen und die Anregungen zur Fortsetzung des Projektes gefreut! Für die musikalische Unterstützung möchten wir insbesondere Nano Stern (Chile), Daniel Becker (Bonn) und Abhijit Biswas, Debasish Bhattacharjee (Indien) und Mohor danken! Herzlichen Dank auch nochmals für die aktive Unterstützung von Rimaykullayki e.V., Bonn (insbesondere, aber nicht ausschließlich, Sarah, Inge, Tina, Benjamin, Philip und Sascha!)und natürlich von Ursula, Henrike, Dominikus und Werner von infoe! Gerner stehen wir für Anfragen zu Filmen und Inhalten bereit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Plakate und handout-Mappen zu allen Inhalten sind gegen einen Unkostenbeitrag von je 2,50 EUR + Porto über das Büro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu bestellen. Elke Rothkopf, im Januar 2006