Pre-Conference Workshop-Bericht

07112017 workshopEin Pre-Conference Workshop, der in Kooperation mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität am 9. und 10. Oktober 2017 in Berlin stattfand, beschäftigte sich mit dem Thema Discovering and promoting cultures of resilience through indigenous and local knowledge, practices and research. Die deutschen und internationalen Expert*innen, insbesondere zu den traditionellen Wirtschaftsweisen des Wanderfeldbau und des Pastoralismus, diskutierten die Bedeutung traditioneller Landnutzungspraktiken für den Klimaschutz, die Klimaanpassung und die Erreichung bestimmter SDGs. Sie erörterten insbesondere die Frage, wie die Wissenschaft diesen Beitrag unterstützen und fördern kann. Als Output der fruchtbaren interdisziplinären Diskussionen wurde ein gemeinsames Briefing Paper zum Beitrag traditioneller Lebensweisen zum Klimaschutz und der Klimaanpassung erarbeitet.

Das Briefing Paper des Workshops erhalten Sie mit einem Klick auf die Vorschau rechts.

 

Ankündigung Projekt ‚Indigene Völker, nachhaltige Entwicklung und SDGs‘

Im März 2016 hat INFOE mit einem neuen Projekt begonnen, mit dem wir einen Beitrag leisten möchten zu konkreten Schritten einer wirksamen, nachhaltigen und menschenrechtsbasierten Umsetzung der im letzten Jahr verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele mit besonderem Schwerpunkt auf Wald-, Land- und Klimaschutz und dem Beitrag indigener Völker.

Wir möchten das Verständnis für die Bedeutung und Vorteile eines menschenrechtsbasierten Engagements für nachhaltige Entwicklung, Wald- und Klimaschutz unter Akteuren in Deutschland fördern und in diesem Sinne auf das Handeln deutscher NROs, die Strategien und Programme der deutschen Entwicklungs-, Klima- und Menschenrechtspolitik einwirken.Dabei gilt unser besonderes Interesse natürlich der Information und Sensibilisierung zur besonderen Situation und dem speziellen Beitrag, den indigene Völker mit ihren Lebens- und Wirtschaftsweisen zum Erhalt natürlicher Ressourcen und deren nachhaltiger Nutzung, zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele sowie zum Wald- und Klimaschutz leisten.

Ziel des Projekts ist denn auch, die Förderung der Anerkennung dieses Beitrags und eine effektivere Berücksichtigung der Anliegen, Situation und Rechte indigener Völker in der Arbeit, den Projekten, Programmen oder Strategien der Zielgruppen. Hierzu werden eine Reihe von Bildungsveranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten und Zielgruppen durchgeführt sowie einige Materialien erstellt.

 


Das Projekt wird gefördert von:

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

bmz cmyk de klein

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"Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst"