Sibirien

Menschenrechte der indigenen Völker Sibiriens (16.05 1997)

infoe und FIAN erstellen Bericht für UN-Komitee "In bezug auf den Bericht der Russischen Föderation bekundete der Ausschuß seine Besorgnis über die Situation der indigenen Völker (...), von denen viele in Armut leben und keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung haben. Manche von ihnen leben in Unterernährung. Der Ausschuß empfahl, Schritte zu unternehmen um sie vor der Bedrohung durch Öl- und Gasunternehmen zu schützen." So äußerte sich der UN-Ausschuß über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte in einer Presseerklärung vom 16. Mai 1997. Als Unterzeichnerin der UN-Menschenrechtspakte ist die Russische Föderation verpflichtet, alle fünf Jahre von dem Komitee über die Lage der wirtschaftlichen Menschenrechte bericht zu erstatten. INFOE und die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN haben diese Gelegenheit genutzt und in einem Parallelbericht auf die massiven Menschenrechtsverletzungen an den indigenen Völkern Sibiriens, des Nordens und des Fernen Ostens der Russischen Föderation hingewiesen. Der Bericht (hier finden sie ihn als HTML-Seite) ist am 28. April vor dem UN-Ausschuß in Genf vorgestellt worden Wir hoffen, daß die eindeutige Stellungnahme des Ausschusses den indigenen Gemeinschaften Sibiriens helfen wird, auf die russische Regierung und auf die multinationalen Konzerne Druck auszuüben, um ihre Menschenrechte endlich durchzusetzen.