Kulturell diverse Wege zur praktischen Umsetzung von BNE auch in Zeiten der Pandemie

 

Mit dem Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“– kurz „BNE 2030“ – hebt die UNESCO die Bedeutung von BNE für die globale Nachhaltigkeitsagenda mit ihren 17 Zielen klar hervor. Insbesondere das Unterziel 4.7. stellt Kenntnis und Verständnis von nachhaltigen Lebensweisen, vom Zusammenhang zwischen Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung, von Gleichberechtigung und der Bedeutung kultureller Vielfalt für den Schutz unserer Lebensgrundlagen und für resiliente Gesellschaften als grundlegend für nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der SDGs heraus.

Welches Verständnis von 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' gibt es in kulturell vielfältigen Gemeinschaften weltweit? Inwieweit spielen unterschiedliche soziale Strukturen, ökologische Lebensgrundlagen und eine häufig prekäre rechtliche Situation dabei eine Rolle? Was eint die Engagierten für BNE weltweit? Welche Herausforderungen gibt es für die Umsetzung von kulturell-basierter BNE in unterschiedlichen kulturellen und institutionellen Kontexten? Welche Lösungsansätze und Strategien verfolgen BNE-Engagierte in den unterschiedlichen Bildungssituationen?

Programm: 12. Mai 2021, 15:00 – 17:30Uhr (CET):

3:00pm: Begrüßung und Einführung (IPMG und INFOE)

3:10pm: Vorstellung der Referent*innen, ihrer Arbeit und ihrem Verständnis von BNE 3:40pm:

Diskussionsrunde zu folgenden Fragen:

  • Welches sind die größten Herausforderungen für die Umsetzung von BNE in der Gemeinschaft bzw. dem Arbeitsfeld der Referent*innen?

  • Welche Strategien verfolgen sie in ihrer Arbeit, um diesen Herausforderungen zu begegnen

4:10pm: Frage- und Antwortrunde mit den Teilnehmenden

4:30pm: Pause

4:40pm: Break-out Sessions: Zukunftsweisende BNE-Ansätze in der schulischen und außerschulischen Primar-

und weiterführenden Bildung
5:10pm: Zusammenführung der zentralen Botschaften für 'BNE 2030' 5:20pm: Abschluss und Ausblick
5:30pm: Ende

Moderation: IPMG und INFOE. Der Workshop findet auf Englisch und Spanisch statt.

Registrierung:

 https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_YakZf7gASR6G6rO6cjxrvg

 

Online Diskussionsrunde: Junge Stimmen für nachhaltige Zukunft

INFOE, gemeinsam mit dem Institut für Ethnologie und dem Global South Study Center der Universität Köln laden Sie zur Online Diskussionsrunde

Young Voices: Envisioning Sustainable Futures

am 7.12.2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr ein.

Angesichts globaler Krisen wie dem Verlust biologischer Vielfalt, dem Klimawandel sowie der aktuellen Corona-Krise und damit verbundener apokalyptischer Vorhersagen der Zukunft, setzen sich viele junge Menschen für alternative Lebensweisen ein. Diese Diskussionsrunde bringt vier junge Aktivist*innen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, die alle inspiriert sind, eine gerechtere, fürsorglichere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

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Vortragsreihe Indigene Völker und Klimawandel mit Uni Köln

In Wintersemester 2020/21 kooperiert INFOE wieder mit dem Institut für Ethnologie der Universität zu Köln im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema ‚Indigene und Klimawandel‘.

Die Vortragsreihe (als ZOOM-Meetings) wird auf Englisch stattfinden und von Sarah Mund gemeinsam mit INFOE organisiert. Sie knüpft an die die Thematik des Seminars von Prof. Bollig „The Anthropology of Climate and Climate Change“ an.

In den Zoom-Meetings werden indigene VertreterInnen aus verschiedenen Ländern ihre Perspektive auf das sich verändernde Klima teilen und anschließend mit den TeilnehmerInnen diskutieren.

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Einladung zum Workshop: "Indigene Sprachen, Wissen und Rechte im Kontext des Klimaschutz, der Wiederherstellung von Landschaften und nachhaltiger Entwicklung"

19. Juni 2019, 14:15Uhr - 18:15Uhr

Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, 53175 Bonn

INFOE gemeinsam mit dem Global Landscape Forum laden zum Workshop zwischen der ersten Sitzung der Facilitative Working Group der 'Local Communities and Indigenous Peoples' Plattform (LCIPP) im Rahmen des UNFCCC Prozesses und dem Event des Global Landscape Forums in Bonn ein. Gemeinsam mit indigenen Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen und Student*innen beschäftigen wir uns indigenen Sprachen, Wissen und damit verbundenen Rechten im Zusammenhang mit dem Klimaschutz, der Wiederherstellung von Landschaften sowie nachhaltiger Entwicklung und der Erreichung der SDGs.

Anbei finden Sie das Programm für den englischsprachigen Workshop.

Um Anmeldung wird bis 17. Juni 2019 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Veranstaltung: Klimawandel, Extraktivismus und die indigene Bevölkerung

Am Donnerstag den 21. Dezember 2017, von 19.00 – 21.30 Uhr

Im blauen Saal des Grünen Büros am Ebertplatz 23

Waldrodungen, der Anbau von Palmöl u. a. für den Biospritstoff E10, Ölbohrungen und der Klimawandel: Die indigene Bevölkerung Amazoniens muss an vielen Fronten gleichzeitig für den Erhalt des Regenwaldes und ihrer Kulturen streiten. Doch wie sehen diese Probleme konkret aus? Was können wir von Ihnen im Bereich Umweltschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen lernen? Wie können wir gemeinsam für internationale Klimagerechtigkeit streiten und was können wir in Köln tun?

Im ersten Teil der Veranstaltung werden wir anhand von kleinen Videobotschaften von unterschiedlichen Vertreter*innen der Indigenen Bevölkerung Ecuadors und Kolumbiens an uns sowie einen Bericht von Kathrin Henneberger einen Einblick in die Problematik erhalten. Gefolgt von einer Liveschaltung nach Quito, in der uns Juan Carlos Jintiach von der COICA, dem Dachverband der indigenen Bevölkerung Amazoniens, die Perspektiven und Forderungen der indigenen Bevölkerung nahe bringt und mit uns über diese diskutiert. Im Anschluss werden wir Aktionsmöglichkeiten (auch vor Ort in Köln) zusammen mit dem Kölner Bürgermeister Andreas Wolter entwickeln, der sich maßgeblich für die Einrichtung der Kölner Klimapartnerschaft mit Indigenen Gemeinschaften und der Stadt Yarinacocha im Amazonastiefland in Peru eingesetzt hat.

Diskutiert mit uns und lasst uns gemeinsam Pläne schmieden für neue Projekte im Jahr 2018: Am Abend des 21. Dezember ab 19 Uhr im Blauen Saal des Grünen Büros am Ebertplatz 23 in Köln.

Gäste: Dabei sein werden Juan Carlos Jintiach von COICA (Coordinadora de las Organizaciones Indígenas de la Cuenca Amazónica) aus Ecuador, sowie der Kölner Bürgermeister Andreas Wolter.

Veranstalter: Organisiert wird die Veranstaltung in Kooperation mit INFOE (Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie), ecapio Videos und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – Kreisverband Köln

Das Gespräch mit Juan Carlos Jintiach wird in English geführt werden. Für Flüsterübersetzung werden wir bei Bedarf sorgen. 

EINLADUNG zur Podiumsdiskussion

Regenwälder der Zukunft: Das Potential von indigenem Wissen für Wald- und Klimaschutz

INFOE und das Institut für Ethnologie der Universität zu Köln gemeinsam mit dem Global South Studies Center laden ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Regenwälder der Zukunft: Das Potential von indigenem Wissen für Wald- und Klimaschutz. Mit unseren Gästen: Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Johannes Schwegler Geschäftsführer von Fairventures Worldwide, Andrea Höing von der Universität Bonn und Jennifer Rubis, Koordinatorin des Climate Frontlines Forum bei der UNESCO (angefragt) diskutieren wir zentrale Frage im Zusammenhang mit dem Schutz der Regenwälder: Gibt es angesichts boomender Palmölindustrie, anhaltender Nachfrage nach tropischen Hölzern und gescheiterten Waldschutzmodellen noch eine Zukunft für den Regenwald? Wie könnte diese aussehen? Dabei stehen regional zwei der größten verbleibenden Regenwaldgebiete im Fokus: die Regenwälder des Amazonas und die Regenwälder Borneos.


Wann? 03.November 2017 : 16:30 bis 18:30 Uhr
Wo? Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Dozentencafe


Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine spannende Diskussion

Einladung zum Fachgespräch am 15. Mai 2017 in Bonn

Das Institut für Ökologie und Aktionsethnologie e.V. lädt ein zum Fachgespräch

Das Potential von Initiativen zum Wiederaufbau von Wald-/Landschaften für nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz

15. Mai 2017, 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

im Uniclub Bonn, Konviktstrasse 9, 53113 Bonn

 

In Folge des Pariser Klimaabkommens und zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) durch Deutschland werden von der Bundesregierung verstärkt Initiativen zur Wiederherstellung von Waldlandschaften, degradierten Flächen und Wald- und Landökosystemen (Forest Landscape Restoration – FLR) gefördert. Bei dem Fachgespräch möchten wir das Potential sowie die Herausforderungen einer ökosystem- und rechtebasierten Umsetzung von FLR Maßnahmen in (ost)afrikanischen Ländern diskutieren und zentrale Argumente im Hinblick auf die Erreichung der SDGs und den Klimaschutz zusammentragen.

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