Tagung zum Waldschutz

Mit dem Menschen stirbt der Wald

Tagung zu Menschenrechtsfragen im Internationalen Waldschutz

12. bis 14. Oktober 2012, in der Ev. Akademie Villigst (Schwerte)

Foto © Bärbel Henneberger

Der Erhalt komplexer Systeme erfordert komplexe Lösungsansätze. Das zeigt sich seit einigen Jahren im internationalen (Tropen-)Waldschutz, der ohne die Berücksichtigung elementarer Menschenrechtsgrundsätze für die in und von diesen Wäldern lebenden Völker inzwischen nicht mehr denkbar ist. Der bedeutenden Rolle indigener Völker und lokaler Gemeinschaften in der Zusammenarbeit für den Wald- und Klimaschutz wird deshalb u. a. auch im Konzept „Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik“ Rechnung getragen, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2011 verabschiedet wurde. Dort stellen die indigenen Völker eine der zentralen Zielgruppen dar, wenn es um partizipative Prozesse sowie die Achtung der Nutzungs- und Eigentumsrechte und eigenen Interessen dieser Völker geht. Neben diversen, global tätigen Umweltschutzorganisationen, die sich bereits auf Mindestgrundsätze der Naturschutzarbeit in Bezug zu den Menschenrechten geeinigt haben, wird dem Menschenrechtsansatz inzwischen auch bei Maßnahmen im Zuge von REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) mehr und mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Auf der Veranstaltung „Mit dem Menschen stirbt der Wald“ werden Menschenrechtsfragen im internationalen Waldschutz behandelt und Lernerfahrungen aus laufenden und abgeschlossenen Entwicklungs- und Umweltschutzprojekten mit VertreterInnen, ReferentInnen und ExpertInnen der unterschiedlichsten Organisationen diskutiert, um darauf aufbauend Empfehlungen für einen Menschenrechtsansatz im Rahmen nachhaltiger und effektiver Waldschutzmaßnahmen zu entwerfen.

 

Organisiert von infoe e.V. und der Ev. Akademie Villigst

 

► Anmeldung über die Ev. Akademie Villigst

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► Tagungsprogramm: