Fachtagung "Wird der Wald für den Klimaschutz verheizt?" am 12.06.15

 

INFOE und das Klima-Bündnis laden Euch/Sie ein zur Fachtagung

Wird der Wald für den Klimaschutz verheizt?

Die Ressource Wald im Spannungsfeld unterschiedlicher Schutzinteressen
und Alternativen indigener Völker“

am Freitag, 12. Juni 2015

im LVR LandesMuseum Bonn, Colmantstraße 14 – 16, in 53115 Bonn

                             

Zeitnah zu den Klimaverhandlungen Anfang Juni in Bonn möchten wir gemeinsam mit indigenen VertreterInnen, WaldnutzerInnen, KlimaschutzverhandlerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen Engagierten und Interessierten aktuelle Fragen im Wald-Klimaschutz und Herausforderungen für den nationalen, auch lokalen und kommunalen, und den internationalen Waldschutz diskutieren und Impulse liefern für die Bewältigung dieser Herausforderungen.

Das Programm und weitere Informationen findet Ihr/finden Sie hier.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird simultan verdolmetscht.

 

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.  Zur Online-Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.

 

Werkstattgespräch zu indigenen Landbausystemen

INFOE und der Verein der Freunde des Seminars für Ländliche Entwicklung laden ein zum

Werkstattgespräch am 28.5. um 19:00, im Afrikahaus in Berlin

zum Thema

Indigene Landbausysteme: Gefahr oder Chance für den Klimaschutz.

Zentraler Gast ist  Dr. Prasert Trakansuphakon, ein Vertreter der thailändischen Karen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

 

 

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Konzert für Amazonien am 3. Mai 2015 im Forum der VHS Köln / RJM

infoe arbeitet seit vielen Jahren zu der Bedeutung indigener Kulturen für den Erhalt u.a. der tropischen Waldsysteme. Mit dem "Konzert für Amazonien" von Grupo Sal, Abadio Green, dem Klimabündnis und Mehrdad Zaeri möchte infoe als Veranstalter in Bonn nun über Stimmen, Klänge und Bilder ein breites Publikum für die Reflektion über dieses Thema gewinnen.

 

Grupo Sal 2015
(Klicken zum Vergrößern)

 

Wann: 3. Mai 2015, 18.00 Uhr

Wo: FORUM VHS im Kulturquartier

(Rautenstrauch - Joest - Museum) Cäcilienstr. 29-33 | 50667 Köln

 

Grupoa Sal 2015 Flyer

Grupo Sal 2015 Flyer

 

Einladung zum Workshop „Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“

„Menschenrechtsansatz“, „Partizipation“ und „FPIC“ in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern im Waldklimaschutzbereich

Die INFOE Studie zu Waldschutzvorhaben im Rahmen der Klimapolitik und den Rechten indigener Völker hat gezeigt, dass trotz eines Menschenrechtsansatzes in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und einer weitreichenden Anerkennung und Unterstützung der Rolle und Beteiligung indigener Völker in Waldklimaschutzvorhaben, die Rechte und die volle und wirksame Partizipation indigener und lokaler Waldbewohner/innen nicht immer systematisch umgesetzt und ausreichend gewährleistet werden.

 

Anknüpfend an die Ergebnisse aus der INFOE-Studie sowie an Veranstaltungen der GIZ zum Recht auf Konsultationen und FPIC möchte der Workshop den Austausch über Konzepte, Perspektiven, Erfahrungen und ‚Best Practices‘ bei der Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern fördern.

 

Weitere Information sowie das Programm zum Workshop finden Sie hier.

bei Sabine Schielmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seminarankündigung: COP 20 - Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

Die Klimaverhandlungen (COP 20) in Lima:

Indigene Stimmen im weltweiten Kontext

und der indigene Vorschlag zum Wald- und Klimaschutz:

Redd+ Indígena Amazónico

 

Vom 1.-12.12.2014 wird in Lima die COP 20, die UN-Vertragsstaatenkonferenz zum Klimawandel, stattfinden.

Daran nehmen offiziell auch indigene RepräsentantInnen aus aller Welt teil, insbesondere aber sehen die südamerikanischen Organisationen indigener Völker wie die COICA und die CAOI in den Verhandlungen eine Gelegenheit, auf ihre besondere Lebenssituation, ihre Traditionen, die Bedeutung der Regenwälder Amazoniens sowie des Klimawandels für die Region und ihre Völker aufmerksam zu machen.

Während die internationale Gemeinschaft mit Programmen wie REDD+ der Vernichtung der Wälder als Kohlenstoffspeicher begegnen wollen, hat der Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, die COICA, einen alternativen Vorschlag zum Waldschutz entwickelt, der sich nicht auf den Aspekt CO2 beschränkt und sich auf die Bedeutung der traditionellen Lebensweisen beruft: REDD+ Indígena Amazónico (RIA).

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Veranstaltung: Menschenrechte indigener Völker: Das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung

altDie Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen und alt

das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie laden ein zum öffentlichen Fachgespräch

 

Menschenrechte indigener Völker

Das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung*

am 8. Oktober 2014,

in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

Veranstaltungsreferat, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin

 

Programm

18:00Uhr

Begrüßung und Einführung

18:10Uhr 

Key Note: Vicky Tauli-Corpuz, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zu den Rechten indigener Völker: 
Impulse von der Weltkonferenz zu indigenen Völkern und Herausforderungen für die Stärkung indigener Rechte


18:50Uhr 


Anschließend Fragen und Diskussion

 

Frank Schwabe  MdB SPD  

Tom Koenigs MdB Bündnis90/Die Grünen

Martin Ondrejka, BMZ (angefragt)

Sabine Schielmann, INFOE

Moderator: Dr. Theodor Rathgeber

20:15Uhr Empfang

 

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Warum?

Eine Studie des INFOE zu Waldschutzvorhaben im Rahmen der Klimapolitik und den Rechten indigener Völker sowie eine Kleine Anfrage von Abgeordneten von Bündnis90/Die Grünen zur Stärkung und Einhaltung von Schutzklauseln im Bereich des Waldschutzes haben gezeigt, dass trotz eines Menschenrechtsansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit, Rechte und Partizipation indigener Völker nicht systematisch und ausreichend gewährleistet werden.

 

Warum jetzt?

Die Weltkonferenz über indigene Völker findet am 22. und 23. September 2014 im Rahmen der UN-Generalversammlung statt. Ein zentraler Themenpunkt der Weltkonferenz sowie der 2007 verabschiedeten Erklärung der UN zu den Rechten indigener Völker ist das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung. FPIC ist Ausdruck des Rechts auf Selbstbestimmung indigener Völker und ermöglicht die Sicherung substantieller Rechte.

 

Wozu?

Ein weitergehendes Verständnis für FPIC sowie ein sensibles und konsequentes Umsetzen dieses Prinzips ist dringend notwendig in allen Bereichen der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern. FPIC kann nicht auf das Abarbeiten einer Checkliste verkürzt werden. Es stellt kein lästiges Hindernis dar,  sondern fördert den Aufbau von respektvollen partnerschaftlichen Beziehungen in der Zusammenarbeit auf der Grundlage des Menschenrechtsansatzes.

 

Anmeldung auf der Webseite der DGVN.                        

*Free, prior and informed consent (FPIC)