Indigene Stimmen und Visionen

 

Einladung zu weiteren Veranstaltungen des Projekts "Indigene Stimmen und Visionen 2014", welches die Vielfalt und die Bedeutung indigener Kulturen vor Augen führen soll.alt

Der peruanische Geschichtenerzähler César "el Wayqui" Villegas erzählt am 15.6. traditionelle Geschichten aus dem Anden- und Amazonasraum im Rahmen des Interkulturellen Treffens in der ev. Kirchengemeinde in Köln-Deutz.

Am 18.6. findet erneut in Kooperation mit der VHS Köln und dem Netzwerk Eine Welt- Stadt Köln ein Erzählabend unter Wayquis Leitung mit Geschichten und Mythen aus aller Welt im Forum der VHS Köln / Rautenstrauch-Joest-Museum statt.

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Wayqui aus Peru während seiner Erzählung auf dem Interkulturellen Treffen im Rahmen des Projekts Indigene Stimmen und Visionen in Köln-Deutz am 15. Juni 2014.

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                 Erzählung von Wayqui vor einer 7. Klasse der Realschule im Kleefeld in Bergisch Gladbach.

Veranstaltung: Buen Vivir - Das Recht auf ein gutes Leben, 07.05.2014

Neue Töne aus Lateinamerika

Veranstaltung mit Alberto Acosta (Visionär, Ökonom, Politiker) und Grupo Sal (Musik aus Lateinamerika)

zum Thema "Buen Vivir- Das Recht auf ein gutes Leben"

am 07.05.2014 um 19:30 Uhr im Forum der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33 in Köln

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Tagung: Rohstoffausbeute und indigene Rechte in der Transformation 8.-10. November

Wir laden herzlich ein zu unserer diesjährigen Tagung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Villigst in Schwerte und dem Klima-Bündnis zum Thema:

 

Rohstoffausbeute und indigene Rechte in der Transformation

Zahlen indigene Völker den Preis für den notwendigen Wandel?

8. – 10. November 2013

 

Der Hunger nach Bodenschätzen, fossilen und nicht-fossilen Energieträgern wird immer größer. Die Ausbeute hat oft nicht nur fatale ökologische Folgen, sondern auch in großem Umfang soziale.  Oft befinden sich Lagerstätten für Kohle, Uran, Erdöl, Gold oder andere Rohstoffen in den Gebieten indigener Völker. Für die Durchführung von Projekten in indigenen Gebieten gibt es international festgelegte Regeln und Standards (z.B. die Konsultation und Einbeziehung der betroffenen Gruppen in die Planung und Durchführung solcher Projekte und die Gewährleistung des Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung– FPIC). Einige der Länder, in denen solche Projekte durchgeführt werden, haben auch die ILO-Konvention 169 ratifiziert und/oder die Verabschiedung der VN-Erklärung über die Rechte indigener Völker mitgetragen, die den internationalen völkerrechtlichen Rahmen für den Schutz der Interessen der indigenen Völker setzten. Wie sieht jedoch die Einhaltung dieser Regeln in der Praxis aus?

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Veranstaltung: Der Fluss der Worte - 12.07.2013

César "el Wayqui" Villegas aus Peru und June Rubis aus Malaysia erzählen traditionelle Geschichten, um für die Gefahren der Globalisierung und die Verantwortung, die Menschen aus den „reichen“ Nationen für ihr Wirken übernehmen müssen, zu sensibilisieren. Die Erzählungen sind Teil des Projekts "Indigene Stimmen und Visionen", die einem  Prozess des Umdenkens und der Suche nach nachhaltigen Alternativen zu unserer industrie- und konsumorientierten Form des Wirtschaftens Ideen, Bilder und Stimmen verleihen wollen.
 
am 12.07.2013, 19 Uhr
 
MIGRApolis
Brüdergasse 16-18
53111 Bonn
 

Von der Vielfalt Perus - Theater im RJM am 13.06.2013


infoe präsentiert im RJM, Köln:

Te voy a contar / Ich werde Dir erzählen!

Von der Vielfalt Perus: Theater für die ganze Familie

Als zweites Element des infoe-Projekts „Indigene Stimmen und Visionen“, gefördert vom Katholischen Fonds, Brot für die Welt sowie Engagement Global und mit freundlicher Unterstützung des Rautenstrauch-Joest-Museums, Köln, führen Débora und Ana Correa von Yuyachkani  mit Freude, Farbe und Klang Geschichten Amazoniens und aus den Anden auf, die zu Theater mit intensiven Impressionen gemacht wurden.

Die beiden Darstellerinnen verbeugen sich vor der kulturellen Vielfalt Perus, indem sie Geschichten z.B. der Aguaruna über den Affen Machín oder von dem Fluss der Shipibo-Conibo, der die Wasserschlange genannt wird, darbeiten. Über das Geheimnis der Kiwicha erzählt eine Frau aus Cusco.

Die Anerkennung der Bedeutung dieser verschiedenen Kulturen auch für den Erhalt der natürlichen Vielfalt ihrer Lebensgebiete ist eine zentrale Botschaft, die sich speziell auch an die Heranwachsenden in unserer Mitte richtet.

Die Darstellerinnen Débora und Ana Correa sind Schauspielerinnen und Pädagoginnen, die seit 34 Jahren der bekannten Gruppe „Yuyachkani“ in Lima, Peru, angehören und in ihre Stücke in verschiedenen Sprachen Perus aufführen.

 

Wann: am Donnerstag, den 13.06.2013, um 17.00 Uhr

Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, U-Bahn: Neumarkt

Eintritt:12 €, ermäßigt 6 €, GrundschülerInnen 3€

Konzert für Amazonien am 22.April 2013 in der Harmonie, Bonn

infoe arbeitet seit vielen Jahren zu der Bedeutung indigener Kulturen für den Erhalt u.a. der tropischen Waldsysteme. Mit dem "Konzert für Amazonien" von Grupo Sal, Abadio Green, dem Klimabündnis und Mehrdad Zaeri möchte infoe als Veranstalter in Bonn nun über Stimmen, Klänge und Bilder ein breites Publikum für die Reflektion über dieses Thema gewinnen.

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(Klicken zum Vergrößern)

Was können wir im Umgang mit der Natur von den Jahrtausend alten Kulturen der indigenen Völker lernen? Angesichts der systematischen Übernutzung der endlichen Ressourcen muss ein Umdenken stattfinden: Klimagerechtigkeit darf nicht länger ein utopischer Begriff bleiben. Grupo Sal ermöglicht mit dem Programm "Konzert für Amazonien" einen informativen, aber auch künstlerisch-sinnlichen Zugang zu dieser überlebenswichtigen Frage.

Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung mit Abadio Green, einem führenden Vertreter des indigenen Volkes der Tule aus Kolumbien. Er berichtet auf sehr persönliche Art über die Lebensweise seines Volkes, vermittelt die Magie des Regenwaldes und schildert den Widerstand gegen die rücksichtslose wirtschaftliche Ausbeutung dieses Lebensraums. Dabei tritt er in einen Dialog mit Thomas Brose vom Klima-Bündnis, um gemeinsam Visionen und Lösungsansätze zu entwerfen.

Mit Bildern, Zeichnungen und Formenspielen, die vor den Augen des Publikums auf dem Lichtprojektor entstehen und gleichzeitig projiziert werden, erschafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri seine ganz eigene Interpretation der Thematik.

Die Leichtigkeit und die Vielfalt der von Grupo Sal präsentierten, lateinamerikanischen Musik verwebt die einzelnen Elemente des Abends und versetzt das Publikum in andere Welten.

Mit leidenschaftlicher Musik, visionärer Kühnheit und pointierten Analysen lädt das "Konzert für Amazonien" zu einer erkenntnisreichen und lustvollen Begegnung mit dem Thema Regenwald ein.

Wann: 22. April 2013, 20.00 Uhr

Wo: Harmonie, Frongasse 28-30, 53121 Bonn


Tickets: über alle gängigen Vorverkaufsstellen sowie

Weltladen, Maxstraße 36, 53111 Bonn, 02 28/69 70 52 

und

CONTIGO Fairtrade Shop Bonn, Friedrich Straße 58, 53111 Bonn, Tel.: 0228-280 86 68


weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tagung zum Waldschutz

Mit dem Menschen stirbt der Wald

Tagung zu Menschenrechtsfragen im Internationalen Waldschutz

12. bis 14. Oktober 2012, in der Ev. Akademie Villigst (Schwerte)

Foto © Bärbel Henneberger

Der Erhalt komplexer Systeme erfordert komplexe Lösungsansätze. Das zeigt sich seit einigen Jahren im internationalen (Tropen-)Waldschutz, der ohne die Berücksichtigung elementarer Menschenrechtsgrundsätze für die in und von diesen Wäldern lebenden Völker inzwischen nicht mehr denkbar ist. Der bedeutenden Rolle indigener Völker und lokaler Gemeinschaften in der Zusammenarbeit für den Wald- und Klimaschutz wird deshalb u. a. auch im Konzept „Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik“ Rechnung getragen, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2011 verabschiedet wurde. Dort stellen die indigenen Völker eine der zentralen Zielgruppen dar, wenn es um partizipative Prozesse sowie die Achtung der Nutzungs- und Eigentumsrechte und eigenen Interessen dieser Völker geht. Neben diversen, global tätigen Umweltschutzorganisationen, die sich bereits auf Mindestgrundsätze der Naturschutzarbeit in Bezug zu den Menschenrechten geeinigt haben, wird dem Menschenrechtsansatz inzwischen auch bei Maßnahmen im Zuge von REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) mehr und mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Auf der Veranstaltung „Mit dem Menschen stirbt der Wald“ werden Menschenrechtsfragen im internationalen Waldschutz behandelt und Lernerfahrungen aus laufenden und abgeschlossenen Entwicklungs- und Umweltschutzprojekten mit VertreterInnen, ReferentInnen und ExpertInnen der unterschiedlichsten Organisationen diskutiert, um darauf aufbauend Empfehlungen für einen Menschenrechtsansatz im Rahmen nachhaltiger und effektiver Waldschutzmaßnahmen zu entwerfen.

 

Organisiert von infoe e.V. und der Ev. Akademie Villigst

 

► Anmeldung über die Ev. Akademie Villigst

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► Tagungsprogramm: