EINLADUNG zur Podiumsdiskussion

Regenwälder der Zukunft: Das Potential von indigenem Wissen für Wald- und Klimaschutz

INFOE und das Institut für Ethnologie der Universität zu Köln gemeinsam mit dem Global South Studies Center laden ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Regenwälder der Zukunft: Das Potential von indigenem Wissen für Wald- und Klimaschutz. Mit unseren Gästen: Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Johannes Schwegler Geschäftsführer von Fairventures Worldwide, Andrea Höing von der Universität Bonn und Jennifer Rubis, Koordinatorin des Climate Frontlines Forum bei der UNESCO (angefragt) diskutieren wir zentrale Frage im Zusammenhang mit dem Schutz der Regenwälder: Gibt es angesichts boomender Palmölindustrie, anhaltender Nachfrage nach tropischen Hölzern und gescheiterten Waldschutzmodellen noch eine Zukunft für den Regenwald? Wie könnte diese aussehen? Dabei stehen regional zwei der größten verbleibenden Regenwaldgebiete im Fokus: die Regenwälder des Amazonas und die Regenwälder Borneos.


Wann? 03.November 2017 : 16:30 bis 18:30 Uhr
Wo? Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Dozentencafe


Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine spannende Diskussion

Einladung zum Fachgespräch am 15. Mai 2017 in Bonn

Das Institut für Ökologie und Aktionsethnologie e.V. lädt ein zum Fachgespräch

Das Potential von Initiativen zum Wiederaufbau von Wald-/Landschaften für nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz

15. Mai 2017, 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

im Uniclub Bonn, Konviktstrasse 9, 53113 Bonn

 

In Folge des Pariser Klimaabkommens und zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) durch Deutschland werden von der Bundesregierung verstärkt Initiativen zur Wiederherstellung von Waldlandschaften, degradierten Flächen und Wald- und Landökosystemen (Forest Landscape Restoration – FLR) gefördert. Bei dem Fachgespräch möchten wir das Potential sowie die Herausforderungen einer ökosystem- und rechtebasierten Umsetzung von FLR Maßnahmen in (ost)afrikanischen Ländern diskutieren und zentrale Argumente im Hinblick auf die Erreichung der SDGs und den Klimaschutz zusammentragen.

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Workshop „Indigene Territorien und der deutsche Wald-Klimaschutz“

Am Freitag (9.12.) lädt INFOE e.V. zu einem Workshop mit indigenen ReferentInnen aus Ucayali und der Selva Central (Peru) ein. Der Workshop findet von 10 bis 13 Uhr in der BASA (Oxfordstraße 15, 53111 Bonn) statt.

 

 deforestacion y cambio climatico deforestacion.net

Bild: www.deforestacion.net


Moderiert und eingeführt von Dr. Carla Jaimes Betancourt (Abteilung für Altamerikanistik der Universtität Bonn) und Elke Falley-Rothkopf (INFOE e.V.) werden Robert Guimaraes (Präsident des regionalen indigenen Verbandes FECONAU) und Miriam Soria von den Shipibo-Conibo (Ucayali) sowie Lyndon Pishagua von den Yanesha (Selva Central) und Koordinador der indigenen Organisation ARPI über die aktuelle Situation in den indigenen Territorien Perus sowie über die Ziele und Ergebnisse der internationalen Klimaverhandlungen bei der COP 22 in Marrakesch berichten.

Zusammen mit den TeilnehmerInnen des Workshops sollen Handlungsperspektiven und –möglichkeiten von deutscher Seite aufgezeigt und erarbeitet werden.

 

Das Programm können Sie hier herunterladen...

 

Wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltung des INFOE in Kooperation mit FDCL: "Wo werden wir leben?"

Wann: am 12.12.2016 in Berlin, 18:30Uhr

Wo: Im Mehringhof, Aufgang 3, 5.Stock, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

 

Die indigene Gemeinschaft von Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, Peru wehrt sich gegen die Bedrohung ihres traditionellen Territoriums durch Palmölplantagen.

Robert Guimaraes, Präsident der regionalen indigenen Organisation FECONAU (Mitglied des nationalen Verbandes AIDESEP) und Miriam Soria Gonzalez vertreten Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, welches durch die massive Ausbreitung der Palmölplantagen bedroht ist. Sie werden davon berichten, wie sich Sta. Clara de Uchunya seit Jahren gegen die Machenschaften von Palmölunternehmen wehrt und Klagen gegen dieselben und auch gegen die Regionalregierung von Ucayali eingereicht hat, welche einerseits die von den Indigenen beantragte Titulierung zusätzlicher Landflächen ihres traditionellen Siedlungsgebietes verzögert und stattdessen Rechtstitel an sog. „cólonos“, Siedler, vergibt. Sie zeigen Bilder und berichten von der Zerstörung, die die Ausbreitung der Palmölplantagen anrichten und was dies für eine Gemeinschaft bedeutet, die in engem, auch spirituellen Bezug zur natürlichen Umgebung lebt und von den Ressourcen des Waldes für ihren Lebensunterhalt abhängt.

Aufgrund des Gebahrens des Palmölunternehmens Plantaciones Pucallpa S.A. beschloss der Round Table on Sustainable Palm Oil den Ausschluss des Unternehmens. Andererseits haben die Menschen von Sta. Clara de Uchunya die Hoffnung, dass im Rahmen der internationalen Wald-Klimaschutzdebatte und internationaler Abkommen dazu, ihre Territorien und BewohnerInnen geschützt werden, die sich ihrerseits gerichtlichen Klagen und auch Morddrohungen ausgesetzt sehen. Deutschland hat 2014 auf dem Klimagipfel in New York zusammen mit Norwegen und Peru eine Absichtserklärung zur Erreichung von „Net Zero Deforestation“ für den peruanischen Regenwald abgeschlossen, welche ausdrücklich die Bedeutung indigener Territorien für den Wald-Klimaschutz anerkennt und die Titulierung solcher Territorien fördern will. Robert Guimaraes wird auf der Grundlage seiner Teilnahme an der COP 23 in Marrakesch daher auch berichten, welche neue Perspektiven sich für die indigenen Territorien aus den Entwicklungen im internationalen Klimaschutz ergeben. 

 

Veranstalter: FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.) und INFOE.

Weitere Informastionen zur Veranstaltung erhalten Sie hier und auf den Seiten des fdcl.

Ein Tag in Lateinamerika

 Plakat Lateinamerikatag16 gr

Am 27. November findet der Thementag ,Lateinamerika' im Rauten-Strauch-Joest-Museum in Köln statt. Ab 10 Uhr erwartet Sie ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Workshops, Filmen, Musik und vielem mehr.

INFOE e.V ist mit dabei. In Kooperation mit RJM stellen wir den peruanischen Geschichtenerzähler Wayqui vor, der uns um 15 Uhr mit Erzählungen aus dem Amazonasgebiet und anderen Teilen der Welt verzaubern wird.

Wayqui en Peru

Kommen Sie einfach vorbei und besuchen Sie uns an unserem Infostand. Wir freuen uns auf Sie!

Das Programm können Sie hier herunterladen.

Es geht um unseren Planeten!

cop22

Vom 7. bis 18. November wird INFOE am UN-Klimagipfel COP22 in Marrakesch teilnehmen. INFOE organisiert ein Side-Event zum Thema Indigenous Territories in the Amazon and German Forest and Climate Protection Committment in Kooperation mit unseren Indigenen Partnern COICA, AIDESEP und FECONAU.

Mehr Informationen unter:

COP22

INFOE-Workshop zu Palmöl am 4.8. bei der Attac-Sommerakademie in Düsseldorf

Im Rahmen der Attac-Sommerakademie vom 3.-7.8. im Gymnasium Koblenzer Straße, Theodor-Litt-Straße 2, 40593 Düsseldorf führt INFOE in Zusammenarbeit mit ProRegenwald am 4.8. von 15.00 bis 18.30 Uhr den Workshop W07 - Beitrag und Rechte indigener Völker im Wald- und Klimaschutz am Beispiel Palmöl durch.

Waldschutz trägt zum Klimaschutz bei, denn die Emissionen, die durch die Abholzung von Wäldern, insbesondere Regenwäldern, entstehen, tragen zu 15-20% zum Treibhauseffekt und damit zum Klimawandel bei. Am Beispiel der negativen Auswirkungen von Palmölplantagen und dahinter stehenden Interessen erarbeiten wir diese Zusammenhänge. Vor allem in Südostasien fallen Regenwälder dem Palmölboom zum Opfer. Weltweit steigt die Nachfrage nach Palmöl für Lebensmittel und Kraftstoffe. Der Palmölboom droht sich nun auf Länder auf anderen Kontinenten wie Lateinamerika, z.B. in Peru, auszubreiten.

Werden Wälder erhalten, ist dies ein Beitrag zum Klimaschutz. Indigene Völker und lokale Gemeinschaften, die im und vom Wald leben, gehören zu den besten Waldschützer_innen. Dies verlangt Respekt für ihre Rechte, Lebens- und Wirtschaftsweisen. Indigene Organisationen in Peru und weltweit fordern dies ein.

Diese Zusammenhänge vertiefen wir anhand der negativen Auswirkungen von Palmölplantagen auf Wälder, das Klima und die Menschen, die für die Plantagen von ihren Ländern und Wäldern vertrieben werden; mit Beispielen aus Südostasien und Peru. Gemeinsam erarbeiten wir Möglichkeiten, was wir als Verbraucher/innen und Multiplikator/innen in Deutschland dagegen tun können.

ReferentInnen: Sabine Schielmann, INFOE

Martin Glöckle, ProRegenwald>/p>

Elke Falley-Rothkopf, INFOE, Informationsstelle Peru e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm der Sommerakademie ist unter http://www.attac.de/sommerakademie/programm/ einzusehen.