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infoeMagazin 17: Indigene Völker und die nukleare Kette

Verraten +++ Vertrieben +++ Verstrahlt Infoemagazin Nr. 17

Weltweit ist die Atomindustrie in den Startlöchern und stellt die Kernenergie als „klimafreundliche“ Alternative dar. Während in Deutschland über eine Laufzeitverlängerung diskutiert wird, planen andere Staaten wie Indien und China Reaktorneubauten im großen Stil. Sind die derzeitigen Uranvorräte aufgebraucht, werden sich trotz steigenden Preisen die Fördermengen erhöhen müssen.

Rund 70 Prozent der bekannten Uranvorräte liegen unter dem Land indigener Völker. Erst spät entdeckte man den Rohstoffreichtum ihres Landes und begann meist entgegen aller Verträge mit der Ausbeutung. Die gefährlichen Rückstände der Uranerzaufbereitung und der Abraum der Minen lagern häufig unzureichend gesichert unter freiem Himmel. Dabei müssen sie ebenso wie Atommüll für die nächsten Jahrtausende sicher gelagert werden. Fast alle Atombombentests fanden auf dem Land indigener Völker statt. Auf ihrem Land sind Atommülldeponien für die Nuklearabfälle aus aller Welt geplant.

Ein Ende des „nuklearen Kolonialismus“ ist nicht abzusehen. Neue Uranminen könnten erschlossen und gestoppte Projekte wieder aufgenommen werden. Es wird Zeit, das Thema Uran wieder auf die Agenda zu setzen!

Aus dem Inhalt:

  • Uran - Gefahr für Mensch und Natur
  • Afrika: Uranminen in Namibia und Westafrika
  • Kanada: Uranpolitik in Saskatchewan
  • Tibet: Uranminen auf dem Dach der Welt
  • Indien: Atomprogramm kontra Adivasi
  • Europa: Atom-Renaissance für den Klimaschutz?
  • USA: Endlager auf dem Gebiet der Western Shoshone
  • Ozeanien: Spätfolgen der Atomwaffentests
  • Australien: Widerstand gegen die Jabiluka-Uranmine

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