Philippinen: Hetzkampagne auf Facebook gegen Cordillera Peoples Alliance

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Die Cordillera Peoples Alliance (CPA), die Dachorganisation der indigenen Völker der Cordillera-Region im Norden der Philippinen, ist nach Kritik an der Regierung im Zusammenhang mit COVID-19 Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne. Eine Petition auf Change.org fordert ein sofortiges Ende der Hetzkampagne sowie eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge.

Die CPA wurde 1984 von 27 indigenen Organisationen aus der Region zum Schutz der Stammesgebiete und die Stärkung der Selbstbestimmung der indigenen Gemeinschaften in der Cordillera Region gegründet. Seitdem hat sie in dieser von Konflikt geprägten Region viel für einen echten Frieden auf Grundlage der Menschenrechte bewirkt.

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Neue Studie: FPIC-Protokolle - Selbstbestimmte Entscheidungsfindung indigener Völker

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Helen Tugendhat, Cathal Doyle und Andrew Whitmore

"Was wir wollen, ist, dass sie uns unser eigenes Entwicklungsmodell lassen und unser Recht respektieren, es zu schützen und zu verwirklichen."

Luz Gladis Vila Pihue , Gründer und ehemaliger Präsident des Gründungskongresses der Nationalen Organisation der indigenen Frauen der Anden und des Amazonas in Peru (ONAMIAP)

Die Publikation “Los protocolos de consentimiento libre, previo e informado como instrumentos de autonomía”  ist jetzt (April 2020) in spanischer Sprache erschienen. Es ergänzt die englische Version “Free Prior Informed Consent Protocols as Instruments of Autonomy: Laying Foundations for Rights Based Engagement” die beim UN-Forum für Wirtschaft und Menschenrechte im November 2019 vorgestellt wurde. Sie untersucht das Potenzial dieser autonomen FPIC Protokolle als Beitrag zum Kampf indigener Völker für Selbstbestimmung , Selbstverwaltung und die territoriale Kontrolle.

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Notstand im Amazonasgebiet: Indigene von COVID-19 bedroht: INFOE und Klima-Bündnis rufen zur Unterstützung indigener Völker auf

Gemeinsame Pressemitteilung des INFOE, Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie, und des Klima-Bündnis

Frankfurt am Main, 21. April 2020. Der COVID-19-Virus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Bränden im letzten Jahr erklärte die Partnerorganisation des Klima-Bündnis, der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), erneut den Notstand.

„Die Situation ist wirklich sehr schwierig. Das Militär versagt bei den Kontrollen der Boote und Transporter. Auch die schleppend anlaufende Belieferung der Gemeinden mit Nahrungsmitteln und medizinischen Materialien geht ohne Schutzvorkehrungen vonstatten.“, sagt Lizardo Cauper, Präsident der peruanischen Vertretung indigener Völker, AIDESEP.

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Indigene Völker in der Corona-Krise

Indigene Völker sind unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie betroffen, je nachdem in welchem Land bzw. welcher Region sie leben. Ihre unterschiedlichen Situationen rufen auch unterschiedliche Strategien zum Umgang mit der Krise und den jeweils auferlegten Maßnahmen hervor.

In Brasilien ziehen sich indigene Gemeinschaften in die freiwillige Isolation zurück, um sich vor der Pandemie zu schützen. Die brasilianische Indigenenpolitik unter Präsident Bolsonaro ist gekennzeichnet durch Menschenrechtsverletzungen, die Ausbeutung indigener Territorien und die drohende Aberkennung oder Aufhebung indigener Rechte und geschützter Gebiete. Hier ist keine Unterstützung für indigene Gemeinschaften in Zeiten der Corona-Krise zu erwarten. Im Gegenteil soll die staatliche Indigenenbehörde FUNAI erlassen haben, dass „freiwillig isoliert lebende indigene Völker aus Schutz vor der Pandemie“ kontaktiert werden dürfen.

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Im Fadenkreuz von Bolsonaro

Bolsonaro-Regierung droht mit dem Ausstieg aus der ILO-Konvention 169, um industrielle Landwirtschaft, Bergbau und Wasserkraftnutzung in indigenen Territorien Brasiliens durchzusetzen.

Von Camila de Abreu und Christian Russau

Die deutsche Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag festgehalten, dass es in dieser Legislaturperiode zu einer Unterzeichnung und Ratifizierung seitens Deutschlands der ILO-Konvention 169 zum Schutze der Rechte Indigener geben würde. Dies wäre ein starkes Zeichen, an andere Länder, wie beispielsweise Brasilien, das einer von Deutschlands sogenannten strategischen Partnern ist, deren aktueller Präsident, der rechtsextreme Hauptmann a.D., Jair Bolsonaro, unverhohlen damit droht, dass Brasilien aus der Konvention 169 austrete.

Weiterlesen (GegenStrömung)

SDG 12: Weniger ist mehr

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Der Wald der Menominee und ihr Modell von nachhaltiger Entwicklung

von Jasmine Neosh, Studentin am College of Menominee Nation

Vor langer Zeit und über viele Jahrhunderte hinweg, haben die Menschen, die heute als die Menominee bekannt sind, ein Heimatland von 10 Millionen Acres bewohnt, das den Nordosten von Wisconsin und die obere Halbinsel von Michigan umfasst. Seitdem ist die riesige Heimat der Menominee auf 235.000 Acres (etwa 95.000 Hektar) geschrumpft, von denen 93% dicht bewaldet sind. Der Menominee-Wald ist so reich an Pflanzen, dass seine Grenzen auf Satellitenbildern leicht erkennbar sind, dennoch hat die Ernte der Waldprodukte und ihre Verarbeitung in der Stammesmühle das wirtschaftliche Leben des Stammes seit dem Kontakt gestützt.

Weiterlesen (INFOE-Blog "Indigenes Wissen und Klima")

Stärkung von Indigenenrechten als Beitrag zum Wald- und Klimaschutz

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die internationale Staatengemeinschaft darauf verständigt, die Erderwärmung auf 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad, gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Händeringend werden Maßnahmen gesucht, die einen signifikanten Beitrag zur CO2-Reduktion leisten können. Auch äußerst risikoreiche Ansätze wie das Geoengineering werden in Betracht gezogen. Dabei gibt es sichere und risikoarme Klimaschutzmaßnahmen, die sofort umsetzbar wären: Es ist der Schutz, das Wiederherstellen und das nachhaltige Bewirtschaften von natürlichen Ökosystemen.

Weiterlesen (Koordinationskreis ILO169)

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