REDD Early Movers - Ergebnisbasierte Zahlungen ohne klimarelevante Ergebnisse?

Vor kurzem ist der Bericht "REDD Early Movers – ergebnisbasierte Zahlungen ohne klimarelevante Ergebnisse?" erschienen, der von ARA, FDCL, infoe und dem Klima-Bündnis herausgegeben wurde.
Gemeinsam mit Norwegen und Großbritannien zählt Deutschland zu den wichtigsten staatlichen Finanzierern des Wald- und Klimaschutzinstruments REDD. REDD steht für Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation – die Minderung von Emissionen aus Entwaldung und durch Waldnutzung, die den Wald schädigt. Die Bundesregierung unterstützt zahlreiche REDD-Initiativen, unter anderem das von der KfW Entwicklungsbank verwaltete Programm REDD Early Movers. Der Bericht zeigt die Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit von REDD+-Programmen auf.

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Amazonía viva, humanidad segura

An dem heutigen 22. September 2017 erklären wir unsere Solidarität mit den indigenen Gemeinschaften und Organisationen Amazoniens, die sich auf für den Erhalt ihrer Territorien einsetzen und gegen die Verseuchung und Zerstörung, aber auch die Fremdbestimmung über ihr Land und ihre Wälder Widerstand leisten müssen.

Stellungnahme anlässlich der Debatte um den Nationalpark in Yaguas

Wir haben auf unserer Website die Stimmen unserer indigenen Kollegen zu der Frage veröffentlicht, ob in Yaguas ein Nationalpark oder eine Kombination aus Reserva Comunal und Nationalpark-Kern eingerichtet wird. Ein Thema, zu dem die Meinungen weit auseinander gehen. Während die einen keinen Konflikt ausmachen können, teilen sich die Meinungen der indigenen Gemeinschaften, die konsultiert wurden und es werden gegenseitig schwere Vorwürfe erhoben.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine der involvierten Parteien zu gewaltsamen Aktivitäten aufgerufen haben und zuversichtlich sind, dass eine Lösung gefunden wird, die die verfassungsmäßigen und internationalen Rechte indigener Gemeinschaften wahrt und sozialen Frieden garantiert. Dies widerspricht nicht dem Ziel, den Wald, das Wasser und die Tierwelt zu schützen.

Wir werden über die Entwicklungen und diversen Meinungen weiterhin informieren.

Elke Falley-Rothkopf aus dem Vorstand von INFOE

Nationalpark vs Kommunalreserve in Yaguas

Jorge Pérez Rubio, Präsident der indigenen Organisation ORPIO, informiert die Weltgemeinschaft über die Sorgen von verschiedenen Gemeinden (Álamo, Primavera, Santa Rosa de Cauchillo y Huapapa an der Grenze zum Putumayo) um die Pläne der peruanischen Regierung, einen Nationalpark in Yaguas (Loreto) einzurichten. Ein Nationalpark in diesen Territorien hätte ein negatives Effekt, denn er würde gegen die Rechte der Indigene stoßen. Diese Völker reklamieren eine "Reserva Comunal" (Kommunalreserve), die ihnen eine direkte Teilnahme am Umweltschutz gewährleisten würde.


Hier können Sie die Verkündigung von Pérez Rubio lesen (auf Spanisch)...


Außerdem finden Sie hier die Stellungnahme von der COICA zu diesem "Kategoriesierungsprozess" (Nationalpark vs Kommunalreserve) in Yaguas...

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Trauer um Erika-Irene Daes

Wie Elsa Stamatompoulou, die frühere Sekretärin des Ständigen UN-Forums für indigene Angelegenheiten auf Facebook berichtet ist die langjährige Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe für indigene Bevölkerungen diese Woche in Athen verstorben. Die gebürtige Griechin und erfahrene Diplomatin war eine der führenden Figuren im Kampf für die Anerkennung und Beteiligung indigener Völker in der UNO. Ihr Beitrag und ihr Andenken werden nicht vergessen werden.

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